Kanton Solothurn
Procap ist von der Politik verunsichert

Die Reform der Ergänzungsleistungen war ein Thema auch an der Generalversammlung von Procap Kanton Solothurn.

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v.l.n.r. Elisabeth Schenk (Sekretärin), Referent Kurt Fluri (Stadtpräsident), Peter Schafer (Präsident Procap Kanton Solothurn), Patrick Styner (Kassier), Elisabeth Rüfli (Grenchen)

v.l.n.r. Elisabeth Schenk (Sekretärin), Referent Kurt Fluri (Stadtpräsident), Peter Schafer (Präsident Procap Kanton Solothurn), Patrick Styner (Kassier), Elisabeth Rüfli (Grenchen)

zvg

Präsident Peter Schafer (Olten) begrüsste die Anwesenden zur achten Generalversammlung von Procap Kanton Solothurn in der Kantonshauptstadt. Die Sektion mit den drei Regionen Grenchen, Olten und Solothurn zählte per 31. Dezember 2017 total 1009 Mitglieder. Der Präsident informierte über einige Eckpunkte in seinem Jahresbericht. An fünf Vorstandssitzungen wurden die Geschäfte besprochen und die Mitgliederanlässe organisiert.

Die Berichte der drei Regionen Grenchen, Olten und Solothurn sowie diejenigen der Wassersportgruppen Olten und der Sportgruppe Gerlafingen, der Beratungsstelle und des Sekretariats wurden zur Kenntnis genommen. Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt und der Vorstand entlastet. Die Aktiv- und Solidar-Mitgliederbeiträge bleiben für 2019 unverändert.

Als neue Revisorin für den zurückgetretenen Beat Hofstetter wurde Jenny Blaser gewählt. Das Budget 2018 wird von den Anwesenden zur Kenntnis genommen.
Das vielseitige Tätigkeitsprogramm enthält gemeinsame Anlässe und regionsbezogene Anlässe für Grenchen, Olten und Solothurn. Die Vereinsreise und die Generalversammlung werden jeweils gemeinsam durchgeführt. Zwei Mitglieder konnten für ihre 60-jährige Mitgliedschaft und 12 Mitglieder für ihre 25-jährige Zugehörigkeit geehrt werden.

Hoffen auf Korrekturen

Unter "Verschiedenem" informierte Susanne Haeder, Geschäftsleiterin Procap Nordwestschweiz, über die Sozialversicherungsberatungsstelle und deren Angebot. Irja Zuber, Rechtsanwältin beim Procap Rechtsdienst, orientierte über das im Moment aktuelle Thema der Ergänzungsleistungen. Die Verschlechterung sollte rückgängig gemacht oder ausgeglichen werden können, forderte sie. Zuber bittet die Anwesenden, sich bei sozialversicherungsrechtlichen Fragen an die Beratungsstelle in Aarau, die für die Kantone Aargau und Solothurn zuständig ist, zu melden.

Zum Thema Ergänzungsleistungen (EL) hatte sich in seinem Grusswort auch Stadtpräsident und FDP-Nationalrat Kurt Fluri geäussert. Er bestätigte, dass der Nationalrat bei der EL-Reform die Sparschraube angezogen habe. Die Sozialkommission des Ständerates sei damit nicht einverstanden. Diese beantrage, einige wichtige Entscheide der grossen Kammer abzulehnen. (esl)