Insgesamt wurden 2015 2'513 Solothurner Fahrzeuglenkern der Ausweis entzogen. Die meisten der Billette waren normale Führerausweise (2'341 Autofahrer). Einige Male traf es aber auch die Lernfahrer: 112 Mal schritten hier die Behörden ein. Das geht aus der neusten Statistik des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) hervor. Im Schnitt waren es damit knapp sieben Personen pro Tag, die ihr Billett abgeben mussten. 

55 Mal wurde der Ausweis vorsorglich entzogen. 241 Mal wurde entschieden, den ausgestellten Führerausweis auf Probe noch zu verlängern, 55 Mal wurde der Führerausweis auf Probe annulliert. 

Sucht man nach den Gründen für einen Entzug, landet man rasch bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen. 976 Entzüge an der Zahl wurden dieser Kategorie zugeordnet. Das entspricht einem Drittel aller Ausweisentzüge im Kanton. 

Ein Blick auf das Alter der Verkehrsteilnehmer, denen der Ausweis entzogen wurde, zeigt: Am meisten mussten 20- bis 24-Jährige das Billett abgeben (379). Knapp dahinter kommen die 25- bis 29-Jährigen (338). 

Zusammen mit den Verwarnungen (1929) wurden im Kanton Solothurn total 6'683 Massnahmen registriert.

Schweizweit mussten über 80'000 Autofahrer ihren Führerausweis abgeben. (ldu)