Kunstausstellung

Premiere: Erstmals stellen Schang Hutter und Tochter Lisa gemeinsam aus

Schmückt bis zum 20. Januar 2019 den Lan-denberg: Eisenplastik von Schang Hutter.

Schmückt bis zum 20. Januar 2019 den Lan-denberg: Eisenplastik von Schang Hutter.

Der Verein «Kunst auf dem Landenberg» zeigt an der gleichnamigen historischen Stätte oberhalb von Sarnen OW eine Premiere: Erstmals stellt der renommierte Solothurner Künstler Schang Hutter mit seiner Tochter Lisa Hutter Schwahn aus.

Der 84-jährige Solothurner Bildhauer, dessen Werk vom Leitsatz «Der Verletzlichkeit Raum geben» geprägt ist, gestaltet den Aussenbereich des Landenbergs mit seinen Eisenplastiken. Über seine gruppierten «Figurenzeichen», deren Fühlarme die Aura des jeweils nächsten durchdringen, ohne zu verletzen oder zu beeinträchtigen, sagt der Künstler: «Dieses vorsichtige Ineinanderfühlen sollte nach meiner Überzeugung dazu beitragen, Gemeinsamkeiten zu erkennen, sich schützend und stützend miteinander weiter zu bewegen», wird er im Communiqué des Vereins «Kunst auf dem Landenberg» zitiert.

Erstmals gemeinsam zu sehen

Gemeinsam mit seiner Tochter Lisa Hutter Schwahn wird Hutter, der zu den bedeutendsten Künstlern der Schweiz gehört, den Innenraum des Alten Zeughauses gestalten. Die seit 2010 in München lebende Kostümbildnerin und Malerin verknüpft in ihren Bildern und Installationen aktuelle Lebensfragen mit der Symbolwelt prähistorischer, vorpatriarchaler Kulturen. Sie vernäht Papier, kombiniert Stickerei mit Malerei und baut Figuren und Installationen aus Leinwand, Papier und Holz.

Werk von Lisa Hutter Schwahn.

Werk von Lisa Hutter Schwahn.

«Es ist für uns eine ausserordentliche Freude und ein ebenso grosses Privileg, dass Vater und Tochter erstmals in ihrem langjährigen Schaffen gemeinsam eine Ausstellung konzipieren und ihre Werke an einem Ort zeigen», so Edith Zurgilgen, Präsidentin des Vereins «Kunst auf dem Landenberg».

Nach den Ausstellungsprojekten Familie Luginbühl (2008/09) und H. R. Giger (2010/11) wurde der Verein «Kunst auf dem Landenberg» gegründet, um diesen Zyklus weiterzuführen. Ziel der Veranstalter ist es, zeitgenössische Kunst für alle zugänglich zu machen. So wird auch die Doppelausstellung von Schang Hutter und seiner Tochter kostenlos sein.

Öffentliche Vernissage

Die Ausstellung wird am Samstag, 20. Oktober, 14 Uhr eröffnet. An der öffentlichen Vernissage begrüssen Edith Zurgilgen vom organisierenden Verein sowie David Hutter die Gäste. Die Laudatio hält Kulturjournalistin Elsbeth Schild und für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgt der Komponist, Jazz- und Improvisationsmusiker Ben Jeger. Die Ausstellung ist bis 20. Januar 2019 jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. (sda, szr)

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