Kanton Solothurn
Polizei zieht bei Abgabeaktion 250 Waffen ein

Die Solothurner Kantonspolizei hat am Samstag eine Waffenabgabeaktion durchgeführt. Diese wurde rege genutzt. 252 Schusswaffen, über 30 Bajonette und Säbel und mehrere Tausend Stück Munition gaben die Solothurner ab – aus unterschiedlichsten Gründen.

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Die Kantonspolizei Solothurn bezeichnete ihre Aktion in einer Medienmitteilung daher als Erfolg. Sie legt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf die freiwillige Waffenabgabe. Das Motto lautet "Waffe abgeben - Missbrauch vermeiden". Die abgegebenen Waffen werden vernichtet.

Die Gründe für die Abgabe waren verschieden. So reichte bei einem Karabiner-Besitzer das Augenlicht nicht mehr zum Schiessen. Ein anderer wurde von seiner Frau beauftragt, die Waffe zu entsorgen: «Sie hat damit nichts am Hut», sagte der Mann gegenüber Tele M1. Ein weiterer Mann entschloss sich zur Abgabe, da in seinem Wohnhaus mit einer Waffe ein Selbstmord begangen wurde.

Wer seine Waffe, Waffenzubehör oder Munition abgeben wolle, könne dies auch an allen anderen Tagen tun, teilte die Kantonspolizei mit. Dies sei jederzeit, unkompliziert und und kostenlos auf jedem Polizeiposten möglich. (edi/sda)

Waffenabgabetag Solothurn
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Hansjörg Sahli

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