Einbrüche
Polizei ist alarmiert - schon über 600 Autos aufgebrochen

Seit Anfang Jahr wurden im Kanton Solothurn über 600 Fahrzeuge aufgebrochen und über 300 Diebstähle aus unverschlossenen Autos begangen. Die Polizei rät zu erhöhter Vorsicht.

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Auch im Auto sind Wertsachen nicht sicher

Auch im Auto sind Wertsachen nicht sicher

AZ

Die Polizei verzeichnet seit einigen Monaten auffallend viele Fahrzeugaufbrüche sowie Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen. Seit Jahresbeginn sind allein im Kanton Solothurn über 900 Fälle gemeldet worden. Die Straftaten verteilen sich über das ganze Kantonsgebiet und ereigneten sich meist in der Nacht.

In den meisten Fällen hatten es die unbekannten Diebe auf Bargeld abgesehen; zudem wurden auch Wertgegenstände und Elektronikartikel entwendet, die zum Teil gut sichtbar im Fahrzeug lagen. Einige Geschädigte hatten ihre Autos nicht abgeschlossen und so hatte die Täterschaft keine Mühe, Gegenstände aus den Fahrzeugen zu entwenden.

Vorsichtig sein, Verdächtige Beobachtungen melden
Die Kantonspolizei hat verschiedene Massnahmen ergriffen und passt sie laufend der aktuellen Lage an. Präventiv empfiehlt die Polizei:
 Schliessen Sie Ihr Auto immer ab! - auch wenn Sie es nur für eine kurze Zeit verlassen. Denken Sie dabei auch an die Heckklappe und den Kofferraum.
Verschliessen Sie sämtliche Fenster und Schiebedächer immer vollständig.
 Ihr Auto ist kein Tresor! Lassen Sie keine Wertgegenstände, Elektronikartikel, Bargeld und persönliche Dokumente im Auto zurück.
Gut sichtbare Gegenstände bieten «Autoknackern» unter Umständen zusätzlichen Anreiz, Ihr Auto aufzubrechen.
 Polizei rufen! Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei über die Telefonnummer 112 oder 117- lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig.

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