Kanton Solothurn
Polizei büsst rund 400 Autofahrer

Die Polizei führte in der vergangenen Woche Verkehrskontrollen mit dem Hauptaugenmerk auf das «Telefonieren am Steuer» sowie der «Gurtentragpflicht» durch. Ziel dieser Kontrollen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Strassen im Kanton Solothurn.

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Mann mit Handy am Steuer (Archiv)

Mann mit Handy am Steuer (Archiv)

bz Basellandschaftliche Zeitung

Wie mit der Medienmitteilung vom 9. März 2016 bereits präventiv angekündigt, führte die Kantonspolizei Solothurn vom 14. bis 20. März 2016, zusammen mit den Stadtpolizeien Grenchen und Solothurn, in allen Kantonsteilen Verkehrskontrollen durch.

Der Schwerpunkt galt dabei dem Grundsatz «Am Steuer Hände weg vom Handy». Zudem wurde im Rahmen der Verkehrssicherheit auch das «Tragen der Sicherheitsgurte» kontrolliert, heisst es in einer Mediemitteilung der KAPO Solothurn.

100 Lenker wurden wegen Telefonieren ohne Freisprechanlage während der Fahrt gebüsst. Wegen Vornehmen einer Verrichtung am Mobiltelefon wie etwa dem Schreiben einer SMS werden 22 Lenker zur Anzeige gebracht. 273 Fahrzeuglenker oder Beifahrer erhielten eine Busse wegen Nichttragen der Sicherheitsgurte. Die Zahlen sind verglichen mit letztem Jahr in etwa gleich.

Sowohl das Telefonieren wie auch jegliches Manipulieren an Kommunikationsmitteln während der Fahrt und die damit verbundene Ablenkung stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Aus diesem Grund wird die Polizei bei ihrer ordentlichen Patrouillentätigkeit und weiteren Schwerpunktkontrollen speziell auf solche Übertretungen achten und fehlbare Verkehrsteilnehmer büssen oder zur Anzeige bringen.