Radarstatistik

Polizei blitzt im Januar 11'516 «Bleifüsse»

Die Messungen wurden innerorts, ausserorts und auf der Autobahn durchgeführt.

Die Messungen wurden innerorts, ausserorts und auf der Autobahn durchgeführt.

Im Januar 2013 hat die Kantonspolizei Solothurn im gesamten Kantonsgebiet 173 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Jedes 13 gemessene Fahrzeug war zu schnell unterwegs.

Im gesamten Kantonsgebiet wurden im Januar während 382.42 Stunden 152'572 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 11'516 (7.55 Prozent) zu schnell.

Auf der Autobahn wurde ein Auto mit einer Spitzengeschwindigkeit von 198 km/h statt der erlaubten 120 km/h gemessen, wie aus den Zahlen der Kantonspolizei Solothurn hervorgeht. In einer 100er-Zone war ein Lenker mit 158 km/h unterwegs. Satte 70 km/h zu viel hatte ein in einer 80er-Zone gemessenes Auto auf dem Tacho.

Viele Bleifüsse unterwegs

Und auch ausserorts sind der Polizei Schnelllfahrer ins Netz gegangen. Ein Lieferwagen brauste mit 115 statt der erlaubten 60 km/h über die Strassen. Ein PW wurde mit 117 km/h gemessen (80 km/h wären erlaubt gewesen).

Wie die aktuelle Radarstatistik zudem zeigt: Ein Auto hatte innerorts in einer 50er-Zone 50 km/h zu viel auf dem Tacho. Auch der Lenker eines andern Autos hatte einen Bleifuss: 102 km/h in einer 60er-Zone.

Wegen Rotlicht geblitzt

Bei den Rotlicht-Anlagen in Solothurn, Grenchen, Derendingen, Olten und Winznau wurden 111 Fahrzeuge geblitzt, weil sie das Rotlicht übersehen hatten. 1'215 Autos missachteten die Geschwindigkeitsangabe. (ldu)

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