Ich gestehe, das Sesseli hat mir gefallen. Die schönen Holzplanken, die unter dem Gesäss Streifen verursacht haben. Das Sesseli, das mir das Greifbare der Natur mit dem Rattern der Stahlkonstruktion tief ins Ohr gebracht hat. Das Sesseli, das wie ein Cabriolet die freiluftige Weite der vor dem Jura liegenden Ebene ins Auge gebracht hat. Das Sesseli, die luftige Freiheit, die all diejenigen Lügen gestraft hat, die sich unter Romantik nichts mehr vorstellen können.

Es sind aber auch die Wolldecken in der Übergangszeit gewesen, die uns die Fahrt erst erträglich gemacht haben. Das Sesseli, das aus der groben und massiven Handwerkskunst der von Roll vor der Haustüre am Jurabogen entstanden ist und sich bis in die Gegenwart hinübergerettet hat. Viel länger, als es zu erwarten gewesen wäre. Es ist das, was die Einwohnerinnen und Einwohner unseres Kantons auszeichnet. Wir werfen nichts auf den Müll, das wir lieben. Alles, was Seele hat, ist uns lieb und teuer.

Und doch, das Rattern hat schon länger ein Ende. Das Absinken der Fahrt nach dem Mast, die Tiefe des Stahlkabels, das geschwungen in der Weite der Landschaft dem Wind nichts entgegenzusetzen hatte, ist Vergangenheit. Es gilt Abschied zu nehmen, so weh das auch tut. Wir sagen «adieu», mit der Hochachtung vor dem, was gewesen ist. Aber auch mit viel Freude und Neugier auf das, was kommt.

Trotzdem, mit Respekt und vielleicht dem, was uns immer trägt im Leben: der Hoffnung, die uns zu neuen Ufern führt. Einige werden sagen, in den Himmel. Ich sage: in bekannte Höhen: auf den Hausberg, auf das, was uns naheliegt. Das, das tief die Lungen atmen lässt und vielleicht in etwas weiterer Ferne dem Moutier-Bähnli das Tunnelportal offen hält.

Das Portal, das uns vor den Hausberg der Solothurnerinnen und Solothurner bringt und die Sprachgrenzen überwindet, die uns so nahe sind: «Mettons sur le Weissenstein». Le Jura, c’est nous!