Prominente Absagen

Peter Brotschi will nicht für Nationalrat kandidieren

Peter Brotschi.

Peter Brotschi.

Der Grenchner CVP-Politiker Peter Brotschi verzichtet auf eine Nationalrats-Kandidatur. Er will sich wieder vermehrt auf seine beruflichen Aufgaben konzentrieren.

Diese Meldung dürfte die CVP-Parteileitung nicht gerade erfreut haben, kämpft sie doch um jede Stimme für den Erhalt ihrer beiden Nationalratssitze: Der letztjährige Kantonsratspräsident, der Grenchner CVP-Politiker Peter Brotschi, hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass er auf eine Nationalrats-Kandidatur verzichten will.

Brotschi hatte bei den Wahlen 2011 immerhin den ersten Ersatzplatz erreicht und nun durch das Kantonsratspräsidium ein Jahr lang im ganzen Kanton Aufmerksamkeit genossen. Der Lehrer und Aviatikjournalist begründet die Absage damit, dass er sich vermehrt wieder auf seine beruflichen Aufgaben konzentrieren möchte und mehr Zeit mit seinem Umfeld verbringen möchte. Er sei zufrieden mit seinem Leben als Lehrer, Aviatikautor und Kantonspolitiker. Generell erhalte er als Buchautor mehr Rückmeldungen denn als Politiker.

Damit ist die Liste prominenter Absagen um einen Namen länger. So will bereits die Stadtsolothurner Grünen-Kantonsrätin und frühere Nationalrätin Brigit Wyss auf eine Kandidatur verzichten. Auch bei der SVP haben bekannte Politiker einer allfälligen Kandidatur eine Absage erteilt, etwa die Derendinger Finanzspezialistin und Kantonsrätin Colette Adam oder Parteipräsident Silvio Jeker.

Mit ein Grund für die Absagen dürfte sein, dass alle Bisherigen wieder antreten und Solothurn gleichzeitig ab 2015 nur noch sechs statt sieben Sitze haben wird. (lfh)

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