Am Montag ist die letzte der etwa 400 Kolumnen von Peter Bichsel in der «Schweizer Illustrierten» erschienen.

Unter dem Titel «Am Ende des Jahres zweitausendundvierzehn» sinniert er über das stets Wiederkehrende, die Sehnsucht danach aber auch die Notwendigkeit, dieser Sehnsucht zu widerstehen. «Erzählen ist letztlich das Aufbäumen gegen jenes Ende, das uns allen sicher ist», heisst es im Text.

Beim Blättern in seinen Kolumnen scheine ihm, er habe stets dieselbe Geschichte erzählt und sich im Kreis herum bewegt. «Jetzt verabschiede ich mich und versuche, geradeaus zu gehen», endet das Stück.

In einem Interview mit der «Weltwoche» sagte Bichsel diesen Sommer, es sei ein Irrtum zu denken, man könne sich Sorgen vom Leib schreiben, man schreibe sie sich - im Gegenteil - auf den Buckel. Und er habe jetzt dann bald einmal den Buckel voll.