Nach Hadorns Forderung
Parteipräsidentin zu Zweierticket: «Linke hat keinen Anspruch auf zweiten Sitz»

Philipp Hadorn fordert ein SP-Zweierticket für die Regierungsratswahlen 2017. Parteipräsidentin Franziska Roth hält nichts davon. Die SP hat ihrer Meinung nach keinen Anspruch auf einen zweiten Sitz.

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Parteipräsidentin Franziska Roth während der Wahlen im Herbst 2015.

Parteipräsidentin Franziska Roth während der Wahlen im Herbst 2015.

Hanspeter Bärtschi

Die Geschäftsleitung der Solothurner SP will lieber mit einem Einerticket in den Wahlkampf steigen. An der Parteiversammlung vom 25. August wird sie einen entsprechenden Antrag stellen.

Parteipräsidentin Franziska Roth begrüsst es auf Anfrage zwar, dass die Genossen intern zwischen mehreren Kandidaten wählen können. «Aber am Ende scheint mir eine Einerkandidatur am sinnvollsten, um unseren Sitz zu verteidigen.»

Man dürfe sich da nichts vormachen. Die Linke habe derzeit keinen Anspruch auf einen zweiten Sitz, sagt Roth. «Da müssen wir realistisch sein. Wie heisst es: Schuster, bleib bei deinen Leisten.»

Philipp Hadorn hatte am Donnerstagmorgen bekannt gegeben, für die Regierungsratswahlen 2017 zu kandidieren. Gleichzeitig forderte er ein SP-Zweierticket. (sva)