IG Strassen Solothurn
Parken auf der Wiese soll möglich bleiben

Das OK des Weissenstein-Schwinget erhielt nur gerade für dieses Jahr eine Ausnahmebewilligung. Das Raumplanungsamt soll nun die rechtlichen Grundlagen für Behelfsparkplätze auf Wiesland bei Grossanlässen schaffen, fordert die IG Strassen Solothurn.

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Parkplätze Weissenstein-Schwinget: Für die einen eine unverantwortbare Autoflut, für die anderen eine wohlorganisierte Ordnung. (Archiv)

Parkplätze Weissenstein-Schwinget: Für die einen eine unverantwortbare Autoflut, für die anderen eine wohlorganisierte Ordnung. (Archiv)

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Nach Ansicht der Interessengemeinschaft «Strasse Solothurn» haben die befristeten Behelfsparkplätze auf dem Wiesland des Solothurner Hausberges anlässlich des Weissenstein-Schwingets zu keinerlei Problemen geführt.

Der Vorsitzende der IG «Strasse Solothurn», der frühere Nationalrat Roland Borer (zunächst Autopartei, danach Freiheitspartei und dann SVP) fordert, dass die politischen Behörden und das Raumplanungsamt die Vorschriften dahingehend ausgestalten, dass bei Grossanlässen weiterhin befristetes Parkieren auch ausserhalb definierter Parkzonen möglich bleibt.»

Der Weissenstein als Anstoss

Motiviert wurde der Vorstoss der IG «Strasse Solothurn» durch den Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), der verlangt hatte, dass das Parken auf der Wiese während des Weissenstein-Schwingets 2016 verboten wird. «Wir stellen mit Genugtuung fest, dass die zuständigen Stellen des Kantons Solothurn diesem unsinnigen Begehren eine klare Abfuhr erteilt und damit die Durchführung des traditionellen Schwingfestes ermöglicht haben», schreibt der Vorsitzende Roland Borer weiter.

Bedauerlich findet die IG «Strasse Solothurn» dagegen, dass es sich nur um eine Ausnahmebewilligung für das Jahr 2016 gehandelt hatte. «Dies, weil gemäss Raumplanungsamt anscheinend die rechtlichen Grundlagen fehlen, um die Bewilligung unbefristet erteilen zu können. Die IG erwartet, dass diese im kantonalen Nutzungsplan fixierten Auflagen entsprechend angepasst werden, um derartige Anlässe weiterhin zu ermöglichen.

Gleichzeitig muss überprüft werden, ob auch andernorts entsprechende Korrekturen vorzunehmen sind, um auf Kantonsgebiet bei Anlässen genügend Parkraum zur Verfügung stellen zu können», schreibt die IG «Strasse Solothurn». Dass dabei dem Naturschutz Rechnung getragen wird, sei selbstverständlich. (mgt)