Jugendsession
öV, Umweltschutz, Cannabis: Was die politische Jugend bewegt

Sechs Schulklassen besuchten Workshops der Jugendsession 2018 und erarbeiteten politische Forderungen.

Yvonne Aregger
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Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
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 Workshop im Kantonsratssaal
 Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
 Führung durch das Rathaus
Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
 Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
 Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
 Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
 Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
 Einmal auf den Zuschauersitzen des Regierungratszimmers Platz nehmen
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 Workshop im Kantonsratssaal
Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
 Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn
 Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn

Jugendsession des Jugendparlaments Solothurn

Hanspeter Bärtschi

Am Freitag versammelten sich über 80 Jugendliche im Solothurner Rathaus, um eine kantonale Jugendsession abzuhalten. Organisiert und geleitet wurde die Session vom Jugendparlament Solothurn. Einen ganzen Tag dauerte die Jugendsession, es wurde fleissig diskutiert und meistens aufmerksam zugehört. Angemeldet hatten sich sechs Schulklassen, alle vom Frohheimschulhaus in Olten.

Nach der Begrüssung am Morgen im Kantonsratssaal starteten die verschiedenen Workshops. Alle drehten sich in irgendeiner Weise um die Schweizer Politik. So wurde im Workshop «Grundlagen des Debattierens» gelernt, wie man politisch korrekt debattiert. Ein anderer Workshop befasste sich mit dem Thema «Das Kantonsparlament: Was macht das eigentlich?».

Am Vormittag und am frühen Nachmittag wurden in der Folge verschiedene politische Forderungen von den Jugendlichen erarbeitet. Nebst Forderungen zur Digitalisierung im Schulzimmer und der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, entwickelten sie auch solche in den Bereichen Integration von Flüchtlingen, der Abfallpolitik und zum Nachtleben im Kanton.

Die erarbeiteten Forderungen wurden dann vier Kantonsräten – Karin Büttler (FDP, Laupersdorf), Peter Kyburz (CVP, Obergösgen), Felix Wettstein (Grüne, Olten) und Urs Unterlerchner (FDP, Solothurn) – vorgetragen. Diese hörten aufmerksam zu und kommentierten die Ideen, ausserdem beantworteten sie alle Fragen.

Eine Gruppe stellte etwa die Forderung, dass eine Internet-Plattform für Flüchtlinge eingerichtet werde. Diese solle auch für Einheimische zugänglich sein und so die Kommunikation zwischen beiden Gruppen herstellen. Kantonsrat Unterlerchner erwiderte auf diese Forderung, dass ein persönlicher Kontakt seiner Meinung nach wichtiger sei. Aber die Idee der Kommunikation sei sehr gut. Die Podiumsdiskussion verlief leider nicht ganz reibungslos und wirkte teilweise etwas chaotisch. Nichtsdestotrotz meldeten sich die Jugendlichen mit guten Kommentaren und Fragen zu Wort und argumentierten geschickt.