Dornach
Orthoklinik rundet das Akutspital-Angebot in Dornach ab

Im April 2013 hat die Orthoklinik im Spital Dornach ihre Türen geöffnet. Über 6000 ambulante Konsultationen und rund 800 stationäre Eingriffe zeugen von einem erfolgreichen ersten Betriebsjahr.

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Die Orthoklinik Dornach ist spezialisiert auf die Behandlung von Knie-, Hüft- und Schulterbeschwerden. Archiv/ HDu

Die Orthoklinik Dornach ist spezialisiert auf die Behandlung von Knie-, Hüft- und Schulterbeschwerden. Archiv/ HDu

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Die Orthoklinik Dornach habe sich «bereits eine führende Stellung in der Region als orthopädisches Kompetenzzentrum erarbeiten können», stellen die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung fest. Die Fachärzte Björn Wind und Patrick Meyer haben die Klinik gemeinsam mit Prof. Niklaus F. Friederich vor einem Jahr eröffnet.

Zuvor waren die Kaderärzte im Kantonsspital Bruderholz (BL) angestellt, wo Friederich als Chefarzt für den Bereich Orthopädie und Traumatologie verantwortlich war. Die Orthoklinik Dornach beschäftigt neben den drei Fachärzten zwei medizinische Praxisassistentinnen und fünf Personen in der Administration.

Die Orthoklinik Dornach ist spezialisiert auf die Behandlung von Knie-, Hüft- und Schulterbeschwerden. Diese konsequente Fokussierung des orthopädischen Leistungsangebots bringe grosse Vorteile bei der medizinischen Versorgung der Patientinnen und Patienten bei Gelenkserkrankungen und -verletzungen.

Als Schwerpunkte werden die Behandlung der Arthrose, der künstliche Gelenkersatz (Endoprothesen) sowie die Behandlung von Sportverletzungen an Knie, Hüfte und Schulter genannt. «Bekannte Sportler und Sportlerinnen aus dem In- und Ausland sowie die Nachwuchs-Mannschaften des FC Basel profitieren von den langjährigen Erfahrungen der drei Fachärzte und der optimalen Betreuung im Spital Dornach», heisst es dazu.

Eingriffe im Akutspital Dornach

Die Orthoklinik Dornach befindet sich direkt im Akutspital Dornach, das zur Solothurner Spitäler AG gehört. Alle operativen Eingriffe erfolgen ausschliesslich im dafür eingerichteten Spital. Diese Integration bietet den Patienten und Patientinnen nach Darstellung der Betreiber beachtliche Vorteile. «Die Qualität der Eingriffe ist höher, die Wege sind effizienter, Schnittstellen fallen weg, Spital und Belegarzt werden als eine Einheit wahrgenommen und die Patienten haben nur einen Ansprechpartner. Dies immer mit dem Ziel, dass der Patient schneller wieder auf den Beinen ist», fasst Verwaltungsratspräsident Alain Meyer zusammen. Das Angebot der integrierten Betreuung sei bei den Patienten auf sehr gute Resonanz gestossen.

Im kommenden Jahr planen Klinik und Spital die Ausweitung des bestehenden Raumangebots, Investitionen in die Operationssäle und die Anschaffung eines MR-Geräts zur Magnetresonanztherapie, zudem soll das Behandlungsangebot durch weitere orthopädische Fachspezialisten erweitert werden.

«Schneller auf den Beinen – das ist unser Motto und unsere Motivation», stellt Patrick Meyer, geschäftsführender Facharzt an der Orthoklinik Dornach, klar. Mit rund 1000 stationären Eingriffen jährlich wolle die Orthoklinik Dornach ihre gute Marktstellung weiter ausbauen. (mgt)