Regierungsrat

Opfer von Menschenhandel weiterhin betreuen und beraten

Der Regierungsrat hat eine Leistungsvereinbarung mit dem FIZ vereinbart. (Symbolbild)

Der Regierungsrat hat eine Leistungsvereinbarung mit dem FIZ vereinbart. (Symbolbild)

Der Kanton Solothurn führt die Zusammenarbeit mit der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ fort. Diese kümmert sich um die Unterbringung, Betreuung und Beratung von Opfern von Menschenhandel. Die Leistungsvereinbarung mit der Fachstelle wird bis Ende 2020 verlängert.

Die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ berät und betreut im Auftrag des Kantons Solothurn seit über zehn Jahren Opfer von Menschenhandel und bringt sie bei Bedarf in einer Schutzwohnung unter. In den ersten sechs Monaten der Erholungs-, Abklärungs- und Stabilisierungsphase gewährleistet die FIZ die Unterbringung, Betreuung und Beratung der Opfer von Menschenhandel. In dieser Zeit sollen die Opfer zur Ruhe kommen und Sicherheit gewinnen. Danach erfolgt die bedarfsgerechte Platzierung im Kanton Solothurn. Und die FIZ ist bis zum Ende des Strafverfahrens für die opferhilferechtliche Beratung zuständig.

Die Zusammenarbeit hat sich bewährt und soll weitergeführt werden. Vorerst wird die bestehende Leistungsvereinbarung unverändert bis Ende 2020 verlängert. Im zweiten Halbjahr 2020 wird der Leistungsauftrag einschliesslich der Abgeltung gestützt auf eine externe Analyse neu verhandelt. (mgt)

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