Ziele und Massnahmen der Strategie 2020 sind in den Bereichen Positionierung, Versorgung und Finanzierung, Personal, Zusammenarbeit sowie Leistungen der Mitgliederorganisationen zukunftsgerichtet, entsprechend den steigenden Anforderungen definiert.

Die Strategie baut auf den Ergebnissen der Zusammenarbeit zwischen Mitgliederorganisationen und Verbandsvorstand auf.

Mit einem neuen Qualitätsprogramm auf Grundlage des Q-Manuals des Spitex-Verbandes Schweiz legt jede Spitex ihre betriebsinternen Prozesse und Abläufe in einem elektronischen Handbuch fest und kann damit die Qualität der Dienstleistungen belegen.

Erstmals erhob eine externe Firma die Klientenzufriedenheit der öffentlichen Spitex im Kanton. Erfreulicherweise ist diese sehr hoch und im Vergleich zu anderen Kantonen leicht höher.

Das Tätigkeitsprogramm für die zwei folgenden Jahre richtet sich nach der Strategie 2020 und beinhaltet auch die Interessenvertretung und Vernetzung, Zusammenarbeit mit Kanton und Verband Solothurner Einwohnergemeinden, Ausbildungsverpflichtung, Qualität und Kommunikation.

Diese vielfältigen Aufgaben bedingen eine Erhöhung der Beiträge. Trotz des Kostendruckes seitens der Auftraggeber stimmten die Delegierten einer Erhöhung zu.

«Spitex ist ein unverzichtbarer Partner im Netzwerk der Versorger», betonte Verbandspräsidentin Sigrun Kuhn und motivierte die Mitgliederorganisationen, bei der Umsetzung der Strategie und des Qualitätsprogrammes aktiv mitzuwirken.

Nur so werde die öffentliche Spitex als einheitliche Branche wahrgenommen und in der Gesundheitsplanung einen höheren Stellenwert erlangen. (mgt)