Betreuungsplätze
Ob der Kanton von zusätzlichen Bundessubventionen profitieren kann, ist fraglich

Zusätzlich zur Anschubfinanzierung für neue Angebote der familienergänzenden Kinderbetreuung stellt der Bund rund 100 Millionen zur Erhöhung der Subventionen von Betreuungseinrichtungen zur Verfügung, um damit die Kosten der Eltern zu reduzieren.

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Mit der familienergänzenden Kinderbetreuung soll die Chancengleichheit für Kinder verbessert werden.

Mit der familienergänzenden Kinderbetreuung soll die Chancengleichheit für Kinder verbessert werden.

Sandra Ardizzone

Der Regierungsrat möchte Bundesgelder in den Kanton holen und ein entsprechendes Gesuch nach Bern schicken. Am Mittwoch erklärte nun aber Sozialdirektorin Susanne Schaffner anlässlich der Behandlung einer Interpellation von Marianne Wyss (SP, Trimbach) im Kantonsrat, sie habe Zweifel, ob das zustande kommt. Es sei ein schwieriges Unterfangen, die Bundesgeleder abzuholen. Grund: Die familienergänzende Kinderbetreuung zu fördern ist im Kanton Solothurn alleinige Sache der Gemeinden, wobei es für sie keine Verpflichtung dazu gibt. Eine Eingabe für die Bundessubventionen muss aber der Kanton einreichen. Dazu muss er aufzeigen können, dass über alle Gemeinden hinweg gesehen eine Erhöhung der Subventionen erfolgt, wie sie finanziert und wie die schrittweise abnehmende Bundeshilfe kompensiert werden soll. (mou)