Die Bööggen sind verbrannt, die diesjährige «fünfte Jahreszeit» ist zu Ende. Die Fasnacht war vielerorts ein wahres Volksfest. Dieses Jahr blieb alles verhältnismässig friedlich. Die Polizei hatte wenig zu tun. So habe die Polizei im Bezug auf die Fasnacht nur wenige Male ausrücken müssen, heisst es bei der Kantonspolizei Solothurn auf Anfrage. 

Registriert wurden einzelne Prügeleien, kleinere Diebstähle und Sachbeschädigungen. Auch wegen eines während eines Fasnachtsumzugs vermissten Kindes stand die Polizei im Einsatz.

Wegen der Fasnacht haben sich auf den Notfall-Stationen der Solothurner Spitäler AG (soH) «nicht übermässig» mehr Patienten eingefunden, heisst es bei der soH auf Anfrage. «Wir haben die Fasnacht nicht gross gespürt», sagt Mediensprecher Eric Send. Da es jedes Wochenende einzelne Alkoholisierte gäbe, die behandelt würden, habe sich alles im «normalen Rahmen» abgespielt.

Deutlich mehr zu tun hatten die Ärzte mit Patienten, die das Spital wegen der Grippe bzw. Atemwegsinfekten aufsuchten. (ldu)