Standortattraktivität
Nur Rang 14: Kanton Solothurn bleibt standortmässig Mittelmass

Der Kanton Solothurn kommt nicht vom Fleck, sondern bleibt standortmässig im Mittelfeld stecken. Zumindest in den Augen der Ökonomen der Credit Suisse.

Merken
Drucken
Teilen
Was irritiert: Das Thal soll punkto Standortqualität attraktiver sein als Grenchen (im Bild).

Was irritiert: Das Thal soll punkto Standortqualität attraktiver sein als Grenchen (im Bild).

Felix Gerber

In der von der Grossbank erarbeiteten Studie zur Standortattraktivität aller Kantone nimmt Solothurn wie im Vorjahr Rang 14 ein. Der Berechnung der wirtschaftlichen Attraktivität zugrunde liegen die Steuerbelastung, die verkehrstechnische Erreichbarkeit sowie die Verfügbarkeit von Fachkräften.

Solothurn liegt im Teilbereich Steuern im schweizerischen Mittel. In Sachen Erreichbarkeit ist Solothurn gar attraktiver als der Durchschnitt. Dagegen mangelt es laut Studie an der Verfügbarkeit von hoch qualifizierten Fachkräften.

Innerhalb des Kantons gibt es grosse Unterschiede. Unter den 110 bewerteten Wirtschaftsregionen der Schweiz liegt der Raum Olten/Gösgen/Gäu auf Rang 30 und die Region Solothurn auf Platz 34. Irritierend ist, dass das Thal punkto Standortqualität mit Platz 52 attraktiver sein soll als die Region Grenchen auf Platz 67. (FS)