Wangen a. A.

Nomen est Obmen: Widmers treffen sich in Wangen

Künstler Paul (Pole) Wiedmer (l.) und Kurator und Initiant Rolf Walker vor dem Marmortintenfisch im Schlosspark. fotos: hba/frb

Künstler Paul (Pole) Wiedmer (l.) und Kurator und Initiant Rolf Walker vor dem Marmortintenfisch im Schlosspark. fotos: hba/frb

Seit letztem Jahr wird Wangen a. A. im sommerlichen Kulturkalender mit dem Kultur-Event «Nomen est Omen» künftig berücksichtigt werden müssen. «Denn wir werden die Schau jährlich durchführen», sagt Initiant und Kurator Rolf Walker.

«Dieses Jahr sind Künstler mit Namen Wi(e)dmer dran. Auch das nächste Jahr ist schon gedanklich durchgespielt», sagt Rolf Walker. Mehr will er dazu nicht verraten.

Bei der diesjährigen «Wi(e)dmer-Schau» ist vor allem der in Italien lebende Burgdorfer Künstler Paul (Pole) Wiedmer eine der Hauptattraktionen. Seinen Kunst-Park nahe Orvieto «La Serpara» hat er im Wangener Schlosspark im Kleinen «nacharbeiten» lassen, indem er Künstler, die dort mit Werken vertreten sind, auch nach Wangen mit neuen Arbeiten holte. «Das hab ich noch nie gemacht», sagt Wiedmer und freut sich, im Oberaargauer Städtchen auf eine äusserst positiv eingestellte Bevölkerung zu treffen. Wiedmers eigene Arbeiten sind ebenfalls im Schlosspark und im alten Pfarrhaus zu entdecken.

Auch in der reformierten Kirche gibt es Kunst. Und zwar sind es die fast grobschlächtigen und deshalb umso eindrücklicheren Figuren zu den sieben Todsünden von Holzplastiker Christoph Widmer. Der im deutschen Oberkirch lebende Schweizer arbeitet mit der Kettensäge, was seiner Kunst einen zusätzlichen Reiz verleiht. Fotografien des St. Gallers Daniel Widmer sind in der Städtligalerie zu sehen, Cartoons von Ruedi Widmer und Keramik von Renate Widmer im alten Pfarrhaus. Dazu findet ein reichhaltiges Rahmenprogramm statt (s. Kasten).

www.festivalnomen.ch

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