Solothurn an der Olma
Noch fehlen Sujets für den Solothurner Festumzug an der Olma

2013 ist der Kanton Solothurn Ehrengast an der Olma in St. Gallen. Teil des Solothurner Engagement ist ein grosser Festumzug mit rund 50 Umzugssujets. Noch stehen Plätze für Teilnehmer offen - aber es bleibt ja noch Zeit.

Simon Binz
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2010 war der Kanton Basel Ehrengast an der Olma in St. Gallen. Dieses Jahr sind es die Kantone Glarus und Zug und nächstes Jahr der Kanton Solothurn.

2010 war der Kanton Basel Ehrengast an der Olma in St. Gallen. Dieses Jahr sind es die Kantone Glarus und Zug und nächstes Jahr der Kanton Solothurn.

Keystone

Vom 20. bis 30. Oktober 2013 darf sich der Kanton Solothurn als Ehrengast an der Olma in St. Gallen den Messebesuchern präsentieren. Teil des Solothurner Engagements ist unter anderem eine Arena-Aufführung, eine Viehsonderschau mit Tieren aus dem Kanton und als Höhepunkt der grosse Festumzug am 12. Oktober.

Damit der Festumzug mit rund 50 Umzugssujets, Musikformationen und über 1000 Mitwirkenden realisiert werden kann, suchte das Organisationskomitee um Regierungsrat Christian Wanner und Stabschef Peter Hess, bis Ende Mai Helfer (wir berichteten).

Erst 21 Sujets? Fällt die Olma ins Wasser?

Die Suche gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht. Laut dem Regionaljournal Aargau/Solothurn hätten die Verantwortlichen bisher nur gerade 21 Anmeldungen erhalten, zudem seien die meisten dieser 21 Sujets Guggen und Musikgesellschaften.

Stabschef Peter Hess bestätigt dies auf Anfrage der az, relativiert aber zugleich: «Diese 21 Sujets sind eigentlich 21 Bewerbungen, die man noch aussortieren muss.» Das heisst also eigentlich, dass bisher erst 21 Anmeldungen eingegangen sind, aber noch niemand definitiv mit dabei ist?

«Nein, das ist nicht korrekt so», sagt Stabschef Hess. Im August dieses Jahres sei der Kanton Solothurn ebenfalls Ehrengast am Marché Concours. Da sei der Kanton mit 19 Sujets am Start. «Wir gehen davon aus, dass diese 19 ebenfalls an der Olma vor Ort sein werden und wir somit, falls wir alle der 21 eingegangenen Anmeldungen gutheissen, bereits um die 40 Sujets haben.»

So wären noch um die zehn übrig, bei denen die Organisatoren eventuell noch Aufträge etwa an Künstler oder Firmen aufgeben würden, um ein aktuelles Umzugssujet zu kreieren. «Das ist aber noch alles sehr relativ», sagt Hess.

Erste Priorität: Marché Concours

So richtig aktuell ist die Planung des Auftritts für die Olma 2013 für das Organisationskomitee so oder so noch nicht. Man beginne allmählich mit dem Budget der Olma, ansonsten gelte die Aufmerksamkeit momentan voll und ganz dem Marché Concours 2012. Dieser Gastauftritt habe erste Priorität. «Hier sind wir auf einem guten und vor allem richtigen Kurs», verrät Peter Hess.

In der Zwischenzeit könne der Verantwortliche für die Olma-Sujets die Eingegangenen begutachten und entscheiden, welche mit dabei sein werden, oder welche für die Sonderschau gebraucht werden. Nach dem Marché Concours wird sich das Organisationskomitee dann an die Zusammenstellung des Umzugs machen und entscheiden, ob noch etwaige Aufträge für Sujetbauten vergeben werden.

Die Regionen sing gut durchmischt vertreten

Wünschenswert wäre es für die Verantwortlichen, wenn noch Sujets aus den Bereichen Industrie und Gewerbe mit an Bord kämen. «Vielleicht werden wir bei der Zusammenstellung noch die eine oder andere Firma anfragen», lässt sich Hess in die Karten schauen.

Anders als beim homogenen Feld an Umzugssujets, sieht es bei den Regionen aus. «Die Regionen sind breit vertreten, Solothurn erwartungsgemäss mit einer Mehrheit. Aber ansonsten sind wir gut durchmischt», so der Stabschef.

Anmeldung noch offen

Obwohl es laut Medienmitteilung von Ende März nur bis Ende Mai möglich war, sich bei den Organisatoren mit Sujets anzumelden, könne man weiterhin sein Interesse bekunden, erklärt Hess. Man habe jetzt eine Basis geschaffen. «Aber solange der Umzug noch in der Planungsphase steckt, kann man sich jederzeit bei uns melden. Wenn uns jemand mit einem Sujet erreicht und wir denken: ‹Ja das ist eine Topidee›, dann sind wir sicherlich nicht abgeneigt, dieses auch noch zu berücksichtigen.»

Interessierte melden sich bei:

Peter Hess, OK-Stabschef, 079 631 01 45 ; peter.hess@solnet.ch