Burgäschisee

Neues Parkplatzkonzept soll Chaos verhindern

Parkierte Autos beim Burgäschisee

Parkierte Autos beim Burgäschisee

Sobald beim See keine Parkplätze mehr vorhanden sind, wird die Hauptstrasse bereits im Bereich der Einmündung ab der Burgäschistrasse gesperrt. Mit Hinweisschildern werden die Automobilisten auf zusätzliche Parkplätze beim «Burghof» verwiesen.

Das Parkierchaos des letzten Wochenendes am Burgäschisee soll sich nicht wiederholen: Gemeinde, Strandbadbesitzer, betroffene Landwirte und Polizei haben anlässlich eines Treffens ein Parkplatzkonzept erarbeitet, das für Ordnung sorgen soll.

Letzten Sonntag waren die verfügbaren Parkplätze rasch besetzt, worauf alle möglichen Flächen als Parkplatz benützt wurden. Schliesslich musste die Polizei aufgeboten werden – und es hagelte Bussen. «Der Gemeinde wie auch allen Beteiligten ist es wichtig, dass die Gäste mit einer guten Erinnerung nach Hause reisen und wieder nach Burgäschi kommen», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung.

Das gemeinsam erarbeitete Parkplatzkonzept bringe «aktuell keine Kostenfolge für die Gäste mit sich», heisst es im Schreiben. Konkret sieht das Konzept folgende Massnahmen vor: Sobald beim See keine Parkplätze mehr vorhanden sind, wird die Hauptstrasse bereits im Bereich der Einmündung ab der Burgäschistrasse gesperrt. Gleiches gilt für die Zufahrten nach Burgäschi. Mit Hinweisschildern werden die Automobilisten auf zusätzliche Parkplätze beim «Burghof» verwiesen.

Mittels Wegweisern wird der zusätzliche Parkplatz Burghof signalisiert. Um das neue Konzept sicherzustellen, werde an der Kreuzung Burgäschistrasse/Hauptstrasse ein Verkehrsdienst eingesetzt. «Wir gehen davon aus, dass der kurze Weg zum See kein Hindernis darstellt, wenn man dafür korrekt und ohne Bussenfolge parkieren kann», betonen die Unterzeichner der Mitteilung. Gehbehinderte Personen werden dabei auch künftig direkt an den See fahren dürfen, dafür werde der Verkehrsdienst zuständig sein.

Falsch parkierte Fahrzeuge müssen auch weiterhin mit einer Busse rechnen. «Der Zufahrtsweg durch Burgäschi bis zum See muss für die Rettungskräfte immer frei sein.» Dies betreffe insbesondere den Abschnitt zwischen dem Wendeplatz und dem Parkplatz beim Restaurant Seeblick, wo ein beidseitiges Parkverbot gilt. (mgt)

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