Visuelle Kunst
Neuer Präsident von Visarte Solothurn heisst Claude Barbey

Visarte An der Generalversammlung wählte die Visarte Solothurn, der Berufsverband für visuelle Kunst Schweiz, Claude Barbey zu seinem neuen Präsidenten. Damit bleibt die Solothurner Sektion am Leben.

Ueli Studer
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Sie haben gemeinsam für die Solothurner Sektion gekämpft (v.l.): Tagungspräsident Ueli Studer, Claude Barbey, neuer Präsident Visarte Solothurn, und Josef Felix Müller, Zentralpräsident Visarte Schweiz.

Sie haben gemeinsam für die Solothurner Sektion gekämpft (v.l.): Tagungspräsident Ueli Studer, Claude Barbey, neuer Präsident Visarte Solothurn, und Josef Felix Müller, Zentralpräsident Visarte Schweiz.

zvg

Im Oktober 2014 trafen sich die Mitglieder der Visarte Solothurn zu einer ausserordentlichen Generalversammlung mit dem Vorhaben, die Sektion aufzulösen. Der Zentralpräsident der Visarte Schweiz, Josef Felix Müller, setzte sich an dieser GV in Olten eindrücklich für den Erhalt der Sektion Solothurn ein. Die damals anwesenden Kunstschaffenden waren sich einig, dass sich nur ein funktionierender Berufsverband für die Interessen der im Kanton Solothurn ansässigen Künstlerinnen und Künstler einsetzen kann und der dringend notwendigen Kommunikation mit den Solothurner Kunstvereinen und Museen ein Gesicht zu geben vermag. Ein temporär gebildeter Vorstand machte sich auf die Suche nach einem neuen Präsidenten und Vorstandsmitgliedern um die Sektionstätigkeit wieder neu zu beleben.

Anfang dieses Jahr konnte der Übergangs-Vorstand im Künstlerhaus Solothurn erfreut zur Kenntnis nehmen, dass mit Claude Barbey (Architekt und ehemaliger Chef Bauamt Grenchen) ein sehr valabler Kandidat für das Visarte-Solothurn-Präsidium gefunden wurde. An der ordentlichen Generalversammlung vom vergangenen Samstag im Parktheater Grenchen wurde unter der Leitung des Tagungspräsidenten Ueli Studer, Claude Barbey von den zahlreich anwesenden Solothurner Visarte-Mitgliedern einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Der Übergangs-Vorstand wurde bestätigt.

Strenge Aufnahmebedingungen

Die beiden Gäste aus dem Zentralvorstand der Visarte Schweiz beantworteten kompetent die brennenden Fragen aus der Versammlung. Vor allem die strengen Aufnahmebedingungen der zentralen Aufnahmekommission wurden thematisiert und diskutiert. Die jetzigen Kriterien bewirken, dass junge Kunstschaffende aus dem Kanton Solothurn entweder direkt von der Visarte Schweiz aufgenommen oder abgelehnt werden und nicht mehr zur kantonalen Sektion finden. Mit einem Empfehlungsschreiben an das Zentralpräsidium wird Visarte Solothurn Einfluss nehmen und so den Weg für neue Mitglieder ebnen, damit die Sektion aktiv bleiben kann.

Ein Besuch im Kunsthaus Grenchen mit einer spannenden Führung durch die Ausstellungen mit der Kuratorin Eva Inversini beschloss die Tagung.(mgt)

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