Solothurner Kantonsrat
Neuer Kantonsratspräsident gab heute seinen Einstand

Einen respektablen Einstand gab heute der neue Kantonsratspräsident Christian Imark. Mit einer gehaltvollen Eröffnungsansprache und einer souveränen Verhandlungsführung. Der «höchste Solothurner» überzeugte.

Urs Mathys
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Christian Imark läutet zum Beginn der ersten Kantonsratssitzung im 2012

Christian Imark läutet zum Beginn der ersten Kantonsratssitzung im 2012

Hanspeter Bärtschi

«Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Wie sehen mich andere?» - diese Fragen stellte der 29-jährige Christian Imark, von Beruf Quality Manager, nicht nur für sich selber, sondern auch für das Parlament, die Parlamentsmitglieder und den Kanton Solothurn. Seinerseits werde er «bestrebt» sein, die hohen Erwartungen zu erfüllen, und die vielen Vorschusslorbeeren mit einer glücklichen Hand zu rechtfertigen.

Als Ratspräsident werde er alle gleichbehandeln und sowohl Kantonsräte wie Regierungsräte jeweils mit ihrem politischen Titel ansprechen und sie «fair und ehrenhaft» begegnen. «Ich verlange von ihnen auch untereinander einen fairen Umgang (..) richten Sie ihr parlamentarisches Handeln und ihr Auftreten nach der Achtung und dem Respekt vor der demokratischen Institution Kantonsrat, vor der Repräsentation von 260'000 Solothurnerinnen und Solothurnern und nicht zuletzt auch vor diesem hohen Haus.»

Allerdings: «Das ist die Kernkompetenz eines jeden Parlaments: Nennen Sie die Kinder beim Namen, scheuen Sie keine kontroversen Diskussionen und vertreten Sie ihre Meinungen so, dass Sie durch die Bevölkerung gehört und verstanden werden.»

Die Leitung der Session führte Imark straff, aber korrekt, souverän und doch locker.

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