Nationalratswahlen

Neue SP-Nationalrätin Franziska Roth: «Ich werde sicher öfters mit dem Velo nach Bern fahren»

Neue SP-Nationalrätin Franziska Roth:  «Die Frauenfrage hat bestimmt eine Rolle gespielt»

Neue SP-Nationalrätin Franziska Roth: «Die Frauenfrage hat bestimmt eine Rolle gespielt»

Franziska Roth übernimmt den einzigen SP-Sitz im Nationalrat. Ihr Vorgänger und Konkurrent Philipp Hadorn wurde abgewählt. «Als Parteipräsidentin ist es kein guter Tag, als Kandidatin ist es ein sehr guter Tag», sagt die Stadtsolothurnerin.

Franziska Roth (SP) wurde als einzige Frau im Kanton Solothurn in den Nationalrat gewählt. Dabei habe die Frauenfrage sicher eine Rolle gespielt, sagt die Kantonalparteipräsidentin aus Solothurn.

«Den Sitz, den wir abgegeben haben, ist im guten Spektrum geblieben», sagt SP Nationalrätin Franziska Roth zum Verlust des zweiten Sitzes bei der SP. Für sie als Parteipräsidentin ist es kein guter Tag. Als frisch gewählte Nationalrätin dafür umso mehr. Mir 12'647 Stimmen wurde sie als einzige Frau im Kanton Solothurn in den Nationalrat gewählt. 

In Bern will Franziska Roth sich für die Armut und die Gleichstellung einsetzen. Aber auch eine gute Umweltpolitik will sie im Parlament vertreten. «Ich kaufe mir ein Bianchi-Velo und werde sicher öfters mit dem Velo nach Bern fahren», so Roth. 

Philipp Hadorn hat als bisheriger Nationalrat seinen Sitz abgeben müssen. «Philipp Hadorn und ich haben beide immer schon starke und sozialdemokratische Politik gemacht. Ich bin aber sicher, dass das Frauenjahr mir dabei einen Aufschwung gegeben hat», sagt Franziska Roth abschliessend. (ber)

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