Maximum
Netzzuschlag soll 0,2 Rappen pro Kilowattstunde teurer werden

Der Solothurner Regierungsrat stimmt der geplanten Erhöhung des Netzzuschlags von 1,3 Rp./kWh auf 1,5 Rp./kWh zu. Der Bundesrat schöpft damit seinen Handlungsspielraum aus.

Drucken
Teilen
Mit der Erhöhung des Netzzuschlages soll die angespannte Liquiditätssituation beim Energiegesetz-Fonds etwas entschärft werden.

Mit der Erhöhung des Netzzuschlages soll die angespannte Liquiditätssituation beim Energiegesetz-Fonds etwas entschärft werden.

KEYSTONE/SIGI TISCHLER

Der Bundesrat will per 1. Januar 2017 den sogenannten Netzzuschlag auf das gesetzlich vorgesehene Maximum von 1,5 Rp./kWh anheben, um so die angespannte Liquiditätssituation beim Energiegesetz-Fonds etwas zu entschärfen. Aus diesem Fonds werden unter anderem Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien gefördert.

Der Solothurner Regierungsrat stimmt dieser Erhöhung zu, wie die Staatskanzlei in einer Mitteilung schreibt. Er bedauere jedoch, dass sich mit der Anhebung des Netzzuschlags die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zusätzlich verschlechtern werden.

Um die Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten Unternehmen und der stromintensiven Basisindustrie nicht noch mehr zu gefährden, fordert der Regierungsrat eine rasche Abwicklung der Rückerstattung des Netzzuschlags an die berechtigten Unternehmen. (sks)

Aktuelle Nachrichten