Zwar sind sich alle einig: Viel zu viele Lebensmittel werden weggeworfen. Umstritten ist aber, wie die Verschwendung verringert werden könnte. Die zuständige Ständeratskommission hält weder strengere Vorgaben für Hersteller, Verteiler und Gastronomie noch eine Deregulierung für sinnvoll.

Einstimmig beantragt die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) ihrem Rat, eine Standesinitiative des Kantons Solothurn und eine Motion aus dem Nationalrat abzulehnen. Der Kanton Solothurn hat per Standesinitiative verbindliche Zielvorgaben und Massnahmen gegen Lebensmittelverschwendung gefordert.

Das Vorhaben ging auf die Solothurner Grünen zurück, die damit im Kantonsrat eine Mehrheit gefunden hatten. (sda)