Kanton Solothurn

Nebenbeschäftigungen von Staatspersonal sollen einheitlich erfasst werden

Die FDP-Fraktion hatte auf lukrative Verwaltungsratsmandate des kantonalen Steueramtschefs Marcel Gehrig in der Casino-Branche hingewiesen. (Symbolbild)

Die FDP-Fraktion hatte auf lukrative Verwaltungsratsmandate des kantonalen Steueramtschefs Marcel Gehrig in der Casino-Branche hingewiesen. (Symbolbild)

Das Personalamt erarbeitet ein System, damit künftig Informationen zu den Nebenbeschäftigungen von Staatsangestellten vorliegen. Das soll einen einheitlichen Überblick und gleichzeitig Kontrolle verschaffen.

Die Geschäftsprüfungskommission des Kantonsrats hat sich über die Grundsätze bei der Bewilligung von Nebenbeschäftigungen von Staatsangestellten informiert. Die gesetzlichen Grundlagen gelten für alle, ob Kadermitarbeiter oder nicht.

Die GPK begrüsst es, dass das Personalamt zur Zeit ein neues System für die Erfassung aller Nebenbeschäftigungen erarbeitet, um eine einheitliche Praxis über alle Ämter hinweg und eine konsequente Kontrolle zu gewährleisten.

Das Thema war virulent geworden, nachdem die FDP-Fraktion in einem Vorstoss auf lukrative Verwaltungsratsmandate des kantonalen Steueramtschefs Marcel Gehrig in der Casino-Branche hingewiesen hatte.(sks)

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