Oberdorf

Nebel erschwerte das Montieren der Seilbahn-Stützen

Ein Super Puma ist am Montag die letzten Stützen für die neue Seilbahn Weissenstein auf den Berg geflogen. Am Morgen musste er wegen Nebels eine zweistündige Pause einlegen. Dennoch konten die Arbeiten beendet werden.

Nur gerade eine halbe Stunde – oder anders ausgedrückt, drei Rotationen – dauerte es, bis der Super Puma um 8.30 Uhr wieder landen musste. Bei den oberen der 17 Stützen machte dem Piloten Chris Brantner von «Heliswiss International» der Nebel zu schaffen. Nach einer zweistündigen Pause verzog sich dieser aber langsam, und so liess sich zwischendurch sogar die Sonne blicken.

Mit den warmen Strahlen nahm auch die Zahl der Schaulustigen zu. Als dann um zirka 10.30 Uhr der Super Puma wieder abhob, hatten sich bereits einige Dutzend Zuschauer versammelt und beobachteten das Spektakel. Vor allem die Kleinsten erfreuten sich am lärmigen und windigen Einsatz des Ungetüms.

Die letzten Masten für die neue Weissenstein-Seilbahn werden vom Super Puma hoch geflogen

Die letzten Masten für die neue Weissenstein-Seilbahn werden vom Super Puma hochgeflogen

Obwohl es in den folgenden sechseinhalb Stunden zwischendurch immer wieder etwas regnete und auch erneut Nebel über den Jura zog, konnte das Montagteam dann aber durchziehen und alle Teile auf den Berg fliegen.

Johannes Sutter, Projektleiter der neuen Seilbahn Weissenstein, zog um 18 Uhr ein Fazit: «Wir erwarteten, dass es leichtere Behinderungen durchs Wetter geben wird.» Trotz allem seien sie heute aber fertig geworden, und das sei toll und erfreulich. «Das ist jetzt ein ganz wichtiger Moment, denn plötzlich sieht man, dass dort eine Seilbahn entsteht, auch wenn sie noch nicht ganz fertig ist», sagt Sutter und lacht.

Arbeiten laufen auf Hochtouren

Nun folge eine sehr intensive Zeit auf den verschiedenen Baustellen, denn die drei Stationen würden nun «seilbahntechnisch installiert». Zudem müssten die Stützen noch fertig eingerichtet werden – «zurzeit sind ja die Schrauben nur provisorisch angezogen», so Sutter. Parallel zu diesen Arbeiten erfolge die Holzbaumontage der Gebäudehüllen. Und anschliessend dann der Seilzug sowie der ganze Innenausbau der Stationen.

Dann würde die Steuerung der Seilbahn eingerichtet und verschiedene Feinarbeiten, Testläufe und Abnahmen gemacht. Neben all den Arbeiten an den Talstationen und auf der Strecke werden auch die ganzen Erschliessungsanlagen fertiggestellt, so auch die Parkflächen in Oberdorf. «Und am 20. Dezember kommt das Christkind und bringt eine Seilbahn», sagt ein sichtlich gut gelaunter Projektleiter.

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