Regierungsrat Solothurn

Nationalrat Stefan Müller-Altermatt verzichtet auf eine Kandidatur

Solothurn: Stefan Müller-Altermatt (bisher), CVP.

Solothurn: Stefan Müller-Altermatt (bisher), CVP.

Der Nationalrat will nicht in den Wahlkampf um einen Sitz im Regierungsrat steigen.

Stefan Müller-Altermatt will seinen Platz im Bundeshaus nicht gegen einen Platz im Solothurner Rathaus eintauschen. Am Donnerstagnachmittag gab er bekannt, dass er für die CVP im nächsten Jahr nicht um einen Sitz im Regierungsrat kämpfen will.

«Ich habe bereits in der frühen Phase der Kandidatinnen- und Kandidatensuche dem Leiter der Findungskommission Walter Straumann mitgeteilt, dass ich nicht für den Regierungsrat kandidieren werde. Die Gründe dafür sind privater Natur», so Müller-Altermatt in einer Mitteilung.

«Die CVP des Kantons Solothurn verfügt in sämtlichen Regionen über starke, umsichtige und erfahrene Persönlichkeiten, welche das Zeug zum Regierungsrat respektive zur Regierungsrätin haben. Ich kommuniziere meinen Verzicht auf eine Kandidatur bewusst so früh, um das Feld für diese Kandidatinnen und Kandidaten zu öffnen».

Die CVP muss im nächsten Jahr gleich beide Sitze im Regierungsrat verteidigen. Dass Finanzdirektor Roland Heim nicht mehr antreten will, war klar, aber dass auch der Bau- und Justizdirektor Roland Fürst seinen Sitz nicht verteidigen will, kam sehr überraschend. Am 5. November will die Partei am Nominationsparteitag mehrere Kandidatinnen und Kandidaten zur Auswahl stellen.

Eine mögliche Kandidatin ist die kantonale Parteipräsidentin Sandra Kolly. Auf Anfrage gab sie an, sie sei von verschiedenen Seiten um eine Kandidatur geben worden. Eine weitere mögliche Kandidatin ist die Kantonsrätin Susanne Koch Hauser aus Erschwil. Bei den Männern wird Fabian Gloor, Gemeindepräsident von Oensingen, als Kandidat gehandelt. 

Autor

Rebekka Balzarini

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