Verband der Raiffeisenbanken

Nach zwei Jahren ist für Roland Fürst schon Schluss

Roland Fürst blickte auf ein erfolgreiches Raiffeisenjahr zurück.

Roland Fürst blickte auf ein erfolgreiches Raiffeisenjahr zurück.

Schon nach der 2. Generalversammlung des Solothurner Verbands der Raiffeisenbanken war für Präsident Roland Fürst wieder Schluss. Er wird jetzt Baudirektor des Kantons.

Erst vor zwei Jahren hatte Fürst sein Amt als Präsident des Solothurner Verbandes von 22 Raiffeisenbanken (RB) angetreten. «Wenn ich an die Ehrung von langjährigen Raiffeisen-Mitarbeitenden heute Abend denke, bekomme ich ein schlechtes Gewissen», sagte Fürst anlässlich der 106. GV im Bellacher Turben-Saal. «Denn sonst bin ich nicht jemand, der einfach so von Amt zu Amt hüpft.»

Die Wahl in den Regierungsrat machte nun aber den Rücktritt aus einigen Ämtern erforderlich, darunter auch das des Raiffeisen-Präsidenten. «Ich trenne mich ungern von dieser sympathischen Organisation und dem guten Vorstandsteam», sagte Fürst. Der Verband wird bis zur Wahl seines Nachfolgers – voraussichtlich an der nächsten GV – von Vizepräsident Bruno Studer geführt.

2000 neue Mitglieder

In seinem Bericht konnte Fürst auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. «Wir verzeichneten weiterhin ein gesundes Wachstum und bauen unsere Spitzenposition im Hypothekargeschäft aus.» Auch habe man 2000 neue Mitglieder dazugewonnen. Dies alles sei in einem schwierigen Umfeld gelungen. Auch der Gewinn konnte gehalten werden.

Da die Einnahmen des Verbandes Dank der ans Bilanzwachstum geknüpften Abgaben der Mitgliedsbanken steigen, beschlossen die Delegierten auf Antrag des Vorstandes eine Senkung der Beiträge um 10 Prozent. Wegen Amtszeitbeschränkung von 12 Jahren traten Kassierin Silvia Müller und Cornelia Dippon aus dem Vorstand zurück. Dagmar Adam (Kestenholz) wurde neu in das Gremium gewählt. Für langjährige Mitarbeit als Raiffeisen-Funktionäre wurden Kurt Schläfli (RB Wasseramt Mitte, 26 Jahre) und Ueli Soltermann (Olten, 10 Jahre) geehrt. Ehrungen für Weiterbildungsabschlüsse gabs zudem für: Fabio Tognarini, Andrea Hert, Nadja Trösch, Kevin Rohrer, Andrea von Büren, Stefan Winterberg, Corinne Gerber und Patrick Tüscher.

«Raiffeisen Super League»

Der Werbefonds plant laut Deliah Kyburz Ausgaben von 60 500 Fr., darunter 20 000 Fr. für die Solothurner Filmtage und 8500 Fr. für das Nordwestschweizer Jodlerfest. Gabriele Burn von Raiffeisen Schweiz zog nach einer Saison eine positive Bilanz der Bank als Hauptsponsor der Fussball Nationalliga A, die somit zurzeit «Raiffeisen Super League» heisst. «Die Zuschauerzahlen steigen stetig an und liegen bei 12 000 pro Spiel.» Zudem passe das Engagement ideal zum bereits bewährten Sponsoring der unteren Ligen.

In einem Gastreferat rief Alexandra Furrer von Neumann, Zanetti& Partner die Delegierten auf, die Kundenbeziehung als «Lovestory» aufzufassen und alles für ein Happy End zu unternehmen. Dazu gehöre insbesondere, dass man Kunden immer wieder positiv überrasche.

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