Bienen

Nach winterlichem Intermezzo geht die Flugsaison weiter

Der «Tisch» ist für die Bienen derzeit reichlich gedeckt.

Der «Tisch» ist für die Bienen derzeit reichlich gedeckt.

Derzeit herrschen perfekte Flugbedingungen für die fleissigen Tiere in der Region Solothurn. Ein schwacher Winter und ein früher Frühling freuen die Bienen.

«Für die Allergiker ein Graus, für die Bienen ein Schmaus.» So könnte das Motto der kleinen Insekten lauten, welche von den bereits blühenden Blumen und vom Frühlingswetter angezogen werden.

Nicht nur Mensch, auch Tier freut sich, dass der kurze Rückfall in winterliche Temperaturen, mit Schnee und Eis, nun überwunden scheint. Josef Brägger, Bieneninspektor des kantonalen Bienenzüchter-Verbandes, ist glücklich. Für seine Schützlinge sei es «ein optimaler Winter» gewesen. In den milderen Zwischenphasen durften sich die Bienen bereits während der Winterzeit auf den nahenden Frühling einstellen und «es ergaben sich viele Flugmöglichkeiten», wie Brägger feststellt.

Bienen sind gesund und munter

Auch mit der gesundheitlichen Entwicklung der Tiere ist der Bieneninspektor sehr zufrieden. Er stellt fest, dass kaum Krankheiten vorhanden seien, «jedenfalls nicht solche, die durch den Winter bedingt» seien. Mit dem frühen Erwachen der Vegetation seien die Voraussetzungen für die Tiere natürlich «hervorragend»: Die Blumen standen schon sehr früh in voller Blüte und boten den Bienen reichlich Nektar.

Damit aus der harten Arbeit der Bienen auch das entsteht, was wir Menschen gerne zum Frühstück konsumieren – Honig –, müssen auch neue Imker ausgebildet werden. Brägger spricht von einer «regen Nachfrage nach der Imkerausbildung». Das Interesse an einer entsprechenden Ausbildung sei sehr gross. Es gelte jedoch, zu differenzieren: Einige würden die Imkerei nur als Hobby betreiben – was es jedoch vor allem brauche, seien richtig ausgebildete Vollzeitimker. «Der Bedarf ist derzeit abgedeckt und die Nachfrage zufriedenstellend», wie Brägger feststellen darf. Die summenden Pflanzenbestäuber sollten also auch in Zukunft genug Betreuung erhalten.

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