Rollmaterial fehlt

Nach Unfall kommt ein altes «Bipperlisi» zum Einsatz

Nach "Bipperlisi"-Unfall verkehrt älterer Zug wegen fehlendem Rollmaterial

Nach "Bipperlisi"-Unfall verkehrt älterer Zug wegen fehlendem Rollmaterial

Ein Unfall zwischen einem Sattelschlepper und dem "Bipperlisi" sorgte dafür, dass bei der Aare Seeland Mobil das moderne Rollmaterial ausging. Seit 10 Tagen verkehrt daher ein älterer Zug auf der Strecke zwischen Langenthal und St. Urban.

Nach einer Kollision in Aarwangen fehlt bei der Aare Seeland mobil das moderne Rollmaterial. Jetzt kommt auf einem Streckenabschnitt ein älterer Zug zum Einsatz.

Am 14.Juli entgleiste bei einem Bahnübergang in Aarwangen eine Zugkomposition der Aare Seeland mobil (asm), als es zu einem Zusammenstoss mit einem Sattelschlepper kam. Die verursachten Schäden am Zug sind massiv. Karosserie, Fenster und Türen sind beschädigt. Die Komposition befindet sich in Reparatur. asm-Direktor Fredy Miller spricht gegenüber dem Regionalsender TeleM1 von einem «hohen sechsstelligen Betrag», den man wohl für die Reparatur aufbringen müsse. 

Der asm fehlt derweil das Ersatzmaterial. Ihr ging durch den Unfall gar das moderne Rollmaterial aus. So ist denn seit 10 Tagen ein altes «Bipperlisi» anstatt einem roten Niederflurzug auf den Schienen unterwegs. Und zwar zwischen Langenthal und St.Urban. 

In der Region Solothurn bekommt man das orange Bähnli nicht zu sehen. Hier fahren nach wie vor die leisen Züge mit Klimaanlage und tiefem Einlass, die 2011 die bisherige Bipperlisi-Flotte ablösten. 

Fredy Miller würde sich sehr über einen zusätzlichen Zug freuen: «Wenn wir ein zusätzliches Fahrzeug hätten, wäre es die optimale Situation.» (ldu)

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