Solothurn
Nach Rücktritt: Repla trennt sich von Schneider

Nach seinem überraschenden Rücktritt aus dem Kantonsrat muss Markus Schneider einen weiteren Tiefschlag verkraften. Er verliert die Geschäftsführung bei der Repla Espace Solothurn, wie Vizepräsident Kurt Fluri bestätigt.

Theodor Eckert
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Verliert auch Repla-Geschäftsführungsmandat: Markus Schneider

Verliert auch Repla-Geschäftsführungsmandat: Markus Schneider

Der überraschende Rücktritt von Markus Schneider aus dem Solothurner Kantonsrat und nicht zuletzt die damit zusammenhängenden Gründe sorgen für viel Gesprächsstoff und wühlen auf: «Der traurige Umstand seines Rücktritts macht uns Genossinnen und Genossen sehr betroffen», sagt die SP-Kantonalpräsidentin Franziska Roth und fügt an: «für mich persönlich bleibt er ein Polit-Genie mit viel Gespür für Gerechtigkeit, Solidarität und Freiheit.»

Nun hat Schneider einen weiteren, schmerzhaften Tiefschlag zu verkraften: Die Regionalplanungsgruppe Repla Espace Solothurn hat dem selbstständigen Unternehmer die Geschäftsführung entzogen. Vizepräsident Kurt Fluri hat am Samstag die Informationen der Solothurner Zeitung bestätigt. Fluri legt in diesem Zusammenhang Wert darauf, dass die Repla mit Schneider kein Arbeitsverhältnis eingegangen sei, es habe sich lediglich um ein Mandat gehandelt.

Auf Anfrage bedauert Kurt Fluri diese Entwicklung. Die Gründe für die Auflösung scheinen vielschichtig zu sein, doch unter dem Strich ist man bei der Repla mit der Arbeit des neuen Geschäftsführers ganz offensichtlich nicht zufrieden gewesen. Die Repla sucht nun eine schnelle Interimslösung, die man dann in ein festes Auftragsverhältnis umwandeln will.