A1 bei Luterbach
Nach Massencrash auf der A1 - Lastwagenfahrer wird angezeigt

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Massencrash auf der A1 bei der Ausfahrt Luterbach vom 27. Mai abgeschlossen. Verantwortlich für den Unfall ist ein 25-jähriger Lastwagenfahrer, der die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat.

Drucken
Teilen
Auslöser des Unfalls war ein Lastwagen, welcher ausser Kontrolle geriet und auf die Gegenfahrbahn kam Dort kollidierte er mit einem weiteren Lastwagen
28 Bilder
Unfall auf der A1 bei Wangen an der Aare führt zu Verkehrschaos
Der Blick von oben auf den Unfallort
Ein Kleinbus raste frontal in den Lastwagen mit Anhänger
Der Anhänger des Lastwagens mit einer Baumaschine kippte beim Unfall.
Der Anhänger des mutmasslichen Unfallfahrzeuges am Boden
Ein im Unfall verwickelter Lastwagen.
Der Unfall lockte viele Schaulustige an
Die Person, die im schwarzen PW sass, wurde ebenfalls verletzt. Hier wird das Auto weggebracht.
Die Aufräumarbeiten sind einige Stunden nach dem Vorfall noch immer in vollem Gange.
Die tonnen schwere Baumaschine, die vom Anhänger gefallen ist, hat tiefe Furchen im Asphalt hinterlassen.
Die schwere Baumaschine fiel beim Unfall vom Anhänger und blieb auf der A1 liegen.
Ein Teil der Baumaschine auf dem Anhänger wurde auf die Böschung der Autobahn geschleudert.
Neben einem Grossaufgebot der Polizei wurden fünf Ambulanzen, ...
... zwei Rega-Helikopter und ...
... die Feuerwehr aufgeboten.
Die Mittelleitplanke wurde auf rund 30 Metern vollkommen zerstört.
Reste der Mittelleitplanke
Feuerwehr und Polizei am Unfallort
Die Feuerwehr, fünf Ambulanzen, zwei Rega-Helikopter und ein Grossaufgebot der Polizei stehen nach dem Unfall im Einsatz.
Kapo-Mediensprecher Andreas Mock gibt den Medienvertretern am Telefon Auskunft
Blick auf die Autobahn kurz vor der Ausfahrt Richtung Solothurn/Biel. Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt.
Der Verkehr staute sich bis nach Bern und Oensingen
Die Sperrung dauerte mehrere Stunden
Die Webcam bei der Vogt Schild AG in Derendingen zeigt dieses Bild.
Mit dem nahenden Feierabendverkehr drohte auf der A1 der Verkehrskollaps.
Unfalltrümmer der Baumaschine (Hintergrund) trafen auch die Entfernungstafel an der Böschung der Autobahn A1.

Auslöser des Unfalls war ein Lastwagen, welcher ausser Kontrolle geriet und auf die Gegenfahrbahn kam Dort kollidierte er mit einem weiteren Lastwagen

Lea Durrer

Der Lastwagenchauffeur, der am 27. Mai auf der A1 bei Deitingen SO einen schweren Unfall verursacht hatte, ist wegen Nichtbeherrschen des Fahrzeugs und ungenügend gesicherter Ladung angezeigt worden. Dies ist das Resultat der inzwischen abgeschlossenen Ermittlungen der Solothurner Kantonspolizei.

Welche Busse den 25-jährigen Chauffeur erwartet, steht noch nicht fest. Die Anzeige gehe nun an die Solothurner Staatsanwaltschaft, welche die Sache strafrechtlich beurteilen werde, sagte Polizeisprecher Andreas Mock auf Anfrage.

Gemäss den am Mittwoch veröffentlichten Erkenntnissen der Polizei war der Chauffeur auf dem rechten Fahrstreifen der A1 in Richtung Zürich unterwegs, als er von einem anderen Lastwagen überholt wurde. Dabei wollte er seine Fahrzeugkombination noch weiter nach rechts lenken.

Als Folge der Lenkbewegung, der Strassenverhältnisse und einer ungenügend gesicherten Ladung geriet der Anhänger ins Schleudern, was zum Unfall führte. Auf dem Anhänger befand sich eine rund 25 Tonnen schwere Siebanlage.

Fahrzeug und Anhänger gerieten auf die Gegenfahrbahn, wo weitere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt wurden. 12 Personen wurden verletzt, keine davon ernsthaft.

Der Unfall führte zu einer stundenlangen Sperrung der Autobahn in beiden Richtungen und zu einem grösseren Verkehrschaos im Mittelland. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 100‘000 Franken.

Aktuelle Nachrichten