Kuppelshow

Nach harter Party auf der Yacht: Solothurnerin Natalie muss um eine Rose bangen

In der zweiten Folge von Bachelor fahren die verbleibenden 19 Frauen ganz schön hoch mit ihrem Temperament und ihrer frechen Klappe. Der Druck der Konkurrenz wird immer höher und die Angst, nach Hause geschickt zu werden, steigt. So auch bei den vier Solothurnerinnen, die nicht zuletzt auch um ihre Erlösung durch die rote Rose fürchten müssen. 

Der Bachelor Patric Haziri weiss, wie er die 19 Damen mit Leichtigkeit auf Hochtouren bringt: Als der 29-jährige Schönling am Morgen früh in den Zimmern der Mädels steht, geht das Drama bereits los. Er werde auf dem Partyboot an der Küste von Koh Samui auf sie warten, teilt er ihnen mit. Doch sie sollen sich beeilen: Platz habe es lediglich für 10. Nach einem heftigen Drunter und Drüber sitzen 10 plus 2 Mädels im Bus. Die Solothurnerinnen Steffi, Yiankarla und Natalie mittendrin. Zur Missgunst der Frauen, die es nicht geschafft haben, quetscht sich auch die Solothurnerin Ramona mit einer anderen Kandidatin in den Bus. Das kommt nicht gut an. 

Sympathiepunkte verliert die 22-Jährige auch, als sie daraufhin eine der 10 Frauen, die sich den Bootaufenthalt rechtmässig verdient haben, verdrängt: Die 12 Kandidatinnen müssen sich den Seeweg zum Partyboot, wo der heiss ersehnte Bachelor mit Cocktails auf sie wartet, schwimmend erschliessen. So manche kommen dabei an ihre körperlichen Grenzen, nicht zuletzt auch wegen dem Auftrieb, den sie jeweils am Bug und am Heck haben. Wer hätte gedacht, dass «Schlauchboote» in diesem Fall kontraproduktiv sein könnten.

Item.

Steffi und Yiankarla schaffen es als erste aufs Boot. «Für einen Papi Chulo wie ihn, würde ich alles machen», sagt die 23-jährige Grenchnerin mit dominikanischen Wurzeln und erntet für den ersten Platz Küsschen vom Bachelor. Ramona hat da doch sichtlich mehr Mühe damit. Mit letzter Kraft hievt sie sich aufs Boot. Damit ist sie die neunte auf der Yacht und trifft noch vor Natalie ein. Letzte ist Alessia, die wunderschöne Meerjungfrau aus der ersten Episode: Wasser scheint offenbar nicht ihr Element zu sein.

Bootsparty, Kondome und eine Solothurnerin muss gehen: Die 2. Folge von «Der Bachelor» mit den vier Solothurner Kandidatinnen im Fokus

Bootsparty, Kondome und eine Solothurnerin muss gehen: Die 2. Folge von «Der Bachelor» mit den vier Solothurner Kandidatinnen im Fokus

Heisses Blut trifft auf heissen Mann

Nach diesem kleinen Dämpfer geht's ran an die Wäsche des durchtrainierten jungen Mannes: Die Kleider fallen und Cocktails fliessen ungehindert ins heisse Blut der Frauen. Besonders gespürt hat den Alkohol wohl Yiankarla: Im Takt der Musik wackelt sie mit ihrem Po wie eine Weltmeisterin und lässt den Bachelor nicht mehr gehen. «Sie drängt sich schon gerne in den Vordergrund», kritisiert sie die Trimbacherin Ramona, bevor sie sich ihren Traummann selber schnappt. «Die Ramona ist ein richtiger Party-Tiger», ist das Fazit des Bachelors. «Seine Blicke verrieten, dass er mich doch anziehend findet», meint Ramona. Danach versucht die Solothurnerin Natalie den 29-Jährigen von ihrer weiblichen Seite zu überzeugen. «Ich hätte nicht gedacht, dass sie so beweglich ist», zeigt sich der Dietiker überrascht. 

Weniger in die Offensive geht die Solothurnerin Steffi. Sie hält sich etwas zurück und beobachtet die anderen Kandidatinnen. «Mir wäre es zu viel, wenn die Frauen derart an mir kleben würden», sagt sie. Dennoch sucht die 23-Jährige den Kontakt zum Bachelor, zunächst mit den Augen. Dann körperlich. «Ich war schon sehr nervös, als ich Körperkontakt mit ihm hatte«, sagt sie mit einem Lächeln. «Es hat sich echt gut angefühlt.»

Rauf auf die Banane!

Man muss schon zugeben: Die Sendung weiss, wie man die Frauen am besten in Szene setzt. Und das ganz zur Freude des Bachelors. Anschliessend zu den heissen Tänzen mit den 10 Frauen darf Patric ihnen nämlich beim Limbo-Tanzen zusehen. Die Gewinnerin kriege das erste Einzelgespräch der Folge mit ihm. Limbotanzen scheint jedoch nicht die beste Disziplin der vier Solothurnerinnen zu sein: Keine schafft es zum Einzelgespräch. Auch nicht die Trimbacherin, die der Gewinnerin Heuchlerei vorwirft. «Das wird Patric früher oder später auch sehen und sie nach Hause schicken», sagt sie selbstbewusst. Doch lange konnte die erst 22-Jährige nicht bitter sein: Gemeinsam mit Patric, Natalie, Yiankarla und dem Küken der Sendung, Sindy, darf sie auf dem Gummibananen-Boot über die Wellen im Golf von Thailand reiten. «Ich hätte lieber ein Einzeldate mit ihm gehabt», nörgelt sie dennoch und versucht das beste aus der Situation zu machen: Sie setzt sich direkt hinter den Bachelor, um möglichst nahe bei ihm zu sein, wenn es wackelt und tut auf der Banane. Aber nicht nur sie, sondern auch die eifrige Yiankarla suchte die Nähe und Aufmerksamkeit des hübschen Mannes während des Ritts auf der Banane. «Ich habe ein paar Mal richtig heisse Blicke nach hinten geworfen», sagt sie strahlend. 

Während sich die 10 Mädels auf der Yacht amüsierten, durften die verbliebenen die neue Villa am Strand beziehen. Zoff um die besten Zimmer war garantiert. Während eines kurzen Waffenstillstandes im Zickenkrieg heckten die 9 jedoch einen Plan aus: Am nächsten Morgen «kentern» die Mädels die Yacht im Matrosenoutfit und werfen die andere Gruppe nach einem gewonnenen «Dancebattle» vom Boot. Auch für die Solothurnerinnen bedeutet das das Ende der Yacht-Party. Und der Beginn vieler neuer Dramen. Zurück in der Villa streiten sich die 10 Frauen nämlich um die verbliebenen Zimmer: Steffi schliesst sich mit Ramona zusammen und enteignet eines der Zimmer. «Ich gebe einfach Vollgas und nehme mir das Zimmer, das ich will», verteidigt sie sich zufrieden mit ihrem Vorgehen. Die Idee, die Zimmer zu «enteignen» war ursprünglich aber Yiankarlas Idee. «Das ist richtig unfair: Während wir versuchten, beim Bachelor zu Punkten, konnten sich die anderen einfach ihre Zimmer aussuchen», sagt 23-Jährige. Schliesslich sucht sie sich gemeinsam mit der Solothurnerin Natalie dann doch ein eigenes Zimmer. 

«Ganz ehrlich, ich schätze meine Chance gross», sagt sie im Gespräch über ein potenzielles Date zur Natalie. Sie suche schon seine Nähe. Ob er denn auch darauf reagiere, fragt Natalie. «Na klar», Yiankarla steht auf und fängt an zu tanzen, «wenn ich so mit meinem Po wackle, wird er nervös.» Und dann lässt sie gleich die nächste Bombe fallen: Aus ihrem Necessaire fällt eine Packung Kondome. Die sei für den Fall eines Einzeldates mit einem Happy End, erklärt die alleinerziehende Mutter der Natalie grinsend. «Mir kann Mann nicht widerstehen. Das sieht Natalie etwas anders und spannt die Atmosphäre an: «Vielleicht sind ja Muskeln attraktiver für ihn als nur High-Heels.»

Ene mene muh und raus bist du...

Nach nur zwei Tagen mit dem Bachelor steht die nächste Nacht der Rosen an und es zeigt sich, wie der Bachelor – trotz aller Spekulation der Frauen – tatsächlich denkt und fühlt. Anschliessend an ein Einzeldate mit der Luzernerin Deborah, wo lauf Patric «Feuer in der Luft lag», fällt der Bachelor seinen Entscheid. Doch er lässt die Damen ordentlich um die Rosen bibbern. Als erste der Solothurnerinnen wird Steffi erlöst. Mit den Worten «Weisst du was ich an dir so gut finde?» wendet sich Patric dann an Ramona. Sie ist gespannt. «Deine grosse Klappe», fährt er schmunzelnd fort und reicht auch ihr eine rote Rose. Yiankarla hingegen muss sich bis zu zweitletzten Rose gedulden und mahnt den Bachelor, sie nächstes Mal nicht so lange warten zu lassen. Und die Natalie? Ihre Hoffnungen laufen leider in die Leere - sie erhält als einzige Solothurnerin einen Korb vom süssen Bachelor und muss die Insel verlassen. (gue)

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