Oensingen
Nach Bell-Besetzung: 31 Aktivisten akzeptieren Strafe nicht

Gegen die 125 Aktivisten, die am 21. November 2018 den Schlachthof von Bell in Oensingen besetzten, wurden Strafbefehle erlassen. Doch nicht alle akzeptieren ihre Strafe.

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Grosseinsatz beim Fleischverarbeiter Bell in Oensingen
16 Bilder
Aktivisten besetzten einen Teil des Firmengebäudes
Der Bereich der Aktion ist auf diesem Drohnenbild in der Bildmitte zu sehen
Die Aktivisten haben sich in den Gängen angekettet
Auch verschiedene Schilder haben sie mitgebracht
Die Polizei und die Geschäftsleitung verhandelten mit den Aktivisten
Die Polizei versuchte die Aktivisten aus den Gängen, durch die die Tiere getrieben werden, zu bekommen.
Die Tierschützer haben sich festgeeist.
Die Tierschützer haben sich festgeeist.
Draussen ist nicht viel sichtbar, ausser die Fahrzeuge

Grosseinsatz beim Fleischverarbeiter Bell in Oensingen

TeleM1/Christof Gerber

Auf die Solothurner Gerichte wartet Arbeit: 31 der rund 125 Aktivisten, die am 21. November den Bell-Schlachthof in Oensingen besetzten, ziehen ihre Verurteilung durch die Staatsanwaltschaft vor Gericht weiter.

Dies erklärt die Behörde auf Anfrage. «Es konnten noch nicht alle internationalen Zustellungen erfolgen, weshalb weitere Einsprachen möglich sind», heisst es.

Die Staatsanwaltschaft hatte Anfang Mai mitgeteilt, dass die Strafuntersuchungen gegen den grössten Teil der beschuldigten Personen abgeschlossen sei. 125 Strafbefehle wegen Nötigung, Hausfriedensbruchs sowie Hinderung einer Amtshandlung wurden erlassen. Es wurden Strafen bis zu 180 Tagessätzen verfügt. (lfh)

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