Volksauftrag VCS
Muss das Velo in die Verfassung?

Der Langsamverkehr soll neben dem öffentlichen Verkehr in der Kantonsverfassung namentlich erwähnt werden, das fordert der VCS. Die Regierung wird in den kommenden Monaten Stellung zum Volksauftrag nehmen.

Merken
Drucken
Teilen
Die VCS-Crew (v.l.) Heinz Flück, Anita Wüthrich, Anja Kruysse, Benno Barbisch und Heini Lüthy mit ihrem Volksauftrag vor dem Rathaus.

Die VCS-Crew (v.l.) Heinz Flück, Anita Wüthrich, Anja Kruysse, Benno Barbisch und Heini Lüthy mit ihrem Volksauftrag vor dem Rathaus.

Der Velo- und Fussverkehr im Kanton Solothurn soll besser gefördert werden: Das möchte der VCS. Und um sein Anliegen durchzusetzen, hat er am vergangenen Montag der Staatskanzlei einen Volksauftrag mit über 400 gültigen Unterschriften (nötig wären 100) eingereicht.

Hauptpostulat des Auftrags: Der Langsamverkehr soll neben dem öffentlichen Verkehr in der Kantonsverfassung namentlich erwähnt werden. «Ein funktionierendes Verkehrssystem ist eminent wichtig für die Schweiz», schreibt der VCS dazu.

«Der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr – per Velo und zu Fuss – benötigen viel weniger Ressourcen wie Energie und Raum als der motorisierte Privatverkehr, und sie schonen die Umwelt.» Nun wird die Regierung in den kommenden Monaten Stellung zum Volksauftrag nehmen. Anschliessend wird der Kantonsrat entscheiden, ob das Anliegen weiterverfolgt werden soll oder nicht. (szr)