Kanton Solothurn

Mit Rousseau und Molière durchs Schloss Waldegg

Stefan Gubser, Regula Grauwiller, Dimitri Stapfer und Jürg Fankhauser kehren im Frühjahr 2020 für zwei weitere Aufführungen von «Rousseau im Spiegel des Molière» auf Schloss Waldegg zurück.

Stefan Gubser, Regula Grauwiller, Dimitri Stapfer und Jürg Fankhauser kehren im Frühjahr 2020 für zwei weitere Aufführungen von «Rousseau im Spiegel des Molière» auf Schloss Waldegg zurück.

Stefan Gubser, Regula Grauwiller, Dimitri Stapfer und Jürg Fankhauser kehren für zwei weitere Vorstellungen von «Rousseau im Spiegel des Molière» auf Schloss Waldegg zurück. Die vom Publikum bestens aufgenommene Inszenierung von Georg Rootering bietet heitere Einblicke in das Seelenleben zweier Individualisten.

Die drei komplett ausverkauften Vorstellungen der Inszenierung «Rousseau im Spiegel des Molière» im Januar 2019 auf Schloss Waldegg sorgten bei den Zuschauern und Zuschauerinnen für grosse Begeisterung. Stefan Gubser, Regula Grauwiller, Dimitri Stapfer und Jürg Fankhauser kehren deshalb im Frühjahr 2020 für zwei weitere Abende auf Schloss Waldegg zurück. Das schreibt die Staatskanzlei in einer aktuellen Medienmitteilung. 

Mit der szenischen Lesung «Rousseau im Spiegel des Molière» setzt sich der Regisseur Georg Rootering mit Leben und Werk von Jean-Jacques Rousseau auseinander. Die Produktion knüpft an frühere Rousseauprojekte an und zeigt, dass Philosophie berühren kann und keineswegs bloss nüchterne Theorie sein muss. Die Inszenierung führt als ein Erlebnis in Stationen durch verschiedene Räume von Schloss Waldegg und lässt Besucher und Besucherinnen ein besonderes Schauspiel in authentischer Umgebung erleben. 

Der Abend bietet einen zuweilen heiteren Einblick in das Seelenleben zweier Individualisten: der fiktiven Gestalt Alceste aus Molières «Menschenfeind» und der historischen Persönlichkeit Jean-Jacques Rousseau, der uns in seinen «Bekenntnissen» tiefe Einblicke in seine Weltanschauung gestattet. Dem grossen Philosophen wird dabei durch Molières Figur gleichsam ein Spiegel vorgehalten.

«Je genauer man sich mit Molière und Rousseau beschäftigt, desto mehr Echos stellen sich ein», meint Rootering zu den Bezügen zwischen den beiden Autoren.

Rootering ist es gelungen, hervorragende Schauspieler fürs Projekt zu gewinnen. Regula Grauwiller und Stefan Gubser sind einem breiten Publikum aus zahlreichen Film-, Fernsehen- und Theaterproduktionen bekannt.

Der Solothurner Dimitri Stapfer ist ebenfalls als Theater- und Filmschauspieler unterwegs und wurde von SWISS FILMS vor Kurzem für den European Shootingstar 2019 nominiert. Ab März 2020 wird er am Theater Biel-Solothurn in der Neuinszenierung von «Romeo und Julia» als Romeo zu sehen sein.

Jürg Fankhauser war als Chorist und Ensemblemitglied während 20 Jahren am Theater Biel Solothurn (TOBS) engagiert und hat sich in eigenen Theaterproduktionen intensiv mit Jean-Jacques Rousseau auseinandergesetzt. Georg Rootering ist international als Regisseur tätig und inszeniert neben seinen Engagements in Helsinki, Tallinn, Würzburg und Biel auch die alle zwei Jahre stattfindenden Sommeropern auf Schloss Waldegg. Als wissenschaftlicher Berater des Projekts wirkt der emeritierte Philosophieprofessor Urs Marti. (sks)

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