Jura

Mit etwas Wetterglück starten die Skilifte auf den Jurahöhen am Wochenende

Bald geht es auch auf den Jurahöhen wieder los mit Skifahren.

Bald geht es auch auf den Jurahöhen wieder los mit Skifahren.

Die Betreiber der Wintersportanlagen auf dem Jura stehen in den Startpflöcken. Wenn noch etwas Schnee fällt, können die Skifans bereits an diesem Wochenende ihre ersten Schwünge in die weisse Pracht ziehen. Beispielsweise auf dem Balmberg.

«Wir planen, die Skilifte am kommenden Wochenende in Betrieb zu nehmen», sagt Bele Schmid, Betriebsleiter der Sportanlagen Balmberg AG. Seine Zuversicht basiert auf den Wetterprognosen, wonach es in den kommenden Tagen weiter schneien soll und die Schneedecke dann genügend dick sein wird. «Rein theoretisch» wären die Pisten jetzt schon befahrbar. Jedenfalls sei alles für die Wintersportgäste vorbereitet. Am Donnerstag wird auch das neue Pistenfahrzeug angeliefert. «Es ist zwar ein Occasionfahrzeug, aber wir können damit die Pisten noch besser präparieren», blickt Schmid optimistisch nach vorne.

Auch Langenbruck ist bereit

Auch in Langenbruck sind die Vorbereitungsarbeiten für die Inbetriebnahme der beiden Skilifte abgeschlossen. «»Wir hoffen, die Lifte am Samstag anfahren zu können», meldet Peter Hammer, Betreiber und Besitzer der Wintersportanlagen. Für die Pisten – zwischen 750 und 1000 Meter über Meer gelegen – brauche es allerdings noch ein wenig Schnee, um optimale Pisten präparieren zu können.

Grenchenberg öffnet offiziell am 15. Dezember

Noch etwas vorsichtiger gibt sich Tobias Freudiger. «Im Moment sieht es so aus, dass wir die Anlagen, wie offiziell geplant, am 15. Dezember starten werden», berichtet der Betriebsleiter der Skilifte Grenchenberg AG. Man befinde sich in der letzten Phase der Vorbereitungen und weitgehend bereit, um den Startknopf drücken zu können. Wenn sich der Zeitpunkt konkretisiere, werde als letzte Massnahme auch die pistenquerende Strasse gesperrt werden.

Hoffen auf Weihnachten und Neujahr

Alle Skianlagenbetreiber betonen die Wichtigkeit, bereits vor Weihnachten die Pisten öffnen zu können. Wenn zudem auch das Flachland weiss zugedeckt ist, dann steige die Lust auf Skifahren oder Snowboarden an, beobachtet Freudiger. «Vor allem die Kinder wollen dann unbedingt auf den Berg», ergänzt Peter Hammer in Langenbruck. Zudem könne damit die «Hochsaison» zwischen Weihnachten und Neujahr gut «eingeläutet» werden.

Juralifte sind extrem wetterabhängig

Die im Vergleich zu den Alpen tief gelegenen Skigebiete auf den Jurahöhen sind extrem vom Wetter abhängig. So variiert denn auch die Geschäftsentwicklung je nach Jahr massiv. Vor zwei Jahren etwa verlief das Geschäft katastrophal. So waren die Lifte in Langenbruck damals nur gerade an vier Tagen am Laufen. Im vergangenen Jahr meinte es dann Frau Holle wiederum besser mit den engagierten Betreibern. So konnte Bele Schmid die Anlagen auf dem Balmberg während 56 Tagen laufen lassen. Wegen der Kälte und des geschlossenen Restaurants seien aber trotz guter Schneeverhältnisse relativ wenige Wintersportler aufgetaucht. Dieses Jahr soll es besser werden. Das Kurhaus Balmberg soll ab Mitte Dezember wieder geöffnet sein. Zudem steht der Bödelilift wieder für Skifahrer zur Verfügung. Das Experiment mit den sogenannten Airboards sei mangels Nachfrage in den vergangenen Jahren auf die kommende Saison hin abgeschlossen worden.

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