Kanton Solothurn

Mit den Raketen stiegen an Silvester die Feinstaubwerte

An Silvester wurde viel Feuerwerk gezündet. (Archiv)

An Silvester wurde viel Feuerwerk gezündet. (Archiv)

Was am 1. August wegen der Sommerdürre verboten war, wurde an Silvester umso heftiger praktiziert: Das Abbrennen von Feuerwerk aller Art. Entsprechend präsentieren sich die Feinstaubwerte.

Die Luftqualität-Messungen des kantonalen Amtes für Umwelt (AfU) ergaben in der Nacht vom Montag, 31. Dezember, auf Dienstag, 1. Januar, «lokal vorübergehend deutliche Anstiege», wie das AfU dazu festhält.

Von einem Messstandort zum anderen zeigen sich unterschiedlich hohe Belastungen: Den höchsten Ausschlag gab es in Egerkingen mit 141 Mikrogramm Feinstaub/Kubikmeter (im vorangegangenen Tagesverlauf waren es durchschnittlich 17 gewesen), gefolgt von Dornach (90), Biberist (69), während in Solothurn-Werkhofstrasse (33) und Solothurn-Altwyberhüsli (31) nur eine geringe Zunahme festzustellen war.

Die Belastung hängt gemäss den AfU-Erläuterungen insbesondere «von den Feuerwerk-Aktivitäten in der näheren Umgebung ab». Insgesamt seien die Feinstaubwerte «an Silvester weniger hoch als an einem durchschnittlichen 1. August». Da es für Feinstaub keine Stunden-, sondern nur Tagesgrenzwerte gibt, seien auch keine Grenzwerte überschritten worden.(ums.)

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