Kanton Solothurn

Meldepflicht bei Zweifel an der Eignung einer Lehrkraft einführen

Es soll mehr Transparenz bei der Eignung von Lehrkräften geschaffen werden.

Es soll mehr Transparenz bei der Eignung von Lehrkräften geschaffen werden.

Gibt es Vorfälle, die an der Eignung einer Lehrkraft zur Berufsausübung zweifeln lassen, dann sollen Verwaltungs- und Strafverfolgungsbehörden und Gerichte dies dem Bildungsdepartement beziehungsweise dem zuständigen Amt melden müssen. Und von dort sollen entsprechende Meldungen auch an andere zuständige Stellen im oder ausserhalb des Kanton weitergeleitet werden dürfen.

Einen Auftrag von Stephanie Ritschard (SVP, Riedholz) mit dieser Forderung hat der Kantonsrat oppositionslos erheblich erklärt. Er rannte insofern auch offene Türen ein, als entsprechende Regelungen in der laufenden Nachführung des Volksschulgesetzes bereits enthalten sind.

Hinzu kommt nun aber auch eine Art «Rehabilitierungsparagraf»: Die Schulleitungen sollen verpflichtet werden, Eltern und Öffentlichkeit zu informieren, wenn eine Anschuldigung ungerechtfertigt war. Dies natürlich unter der Voraussetzung, dass die betroffene Lehrperson dies verlangt beziehungsweise damit einverstanden ist. (mou)

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