Fall Dall
«Mein Grundfehler war es, das Interview auf dem Zimmer zu machen»

Nach den Vergewaltigungsvorwürfen einer Solothurner Journalistin erzählt nun Karl Dall seine Seite der Geschichte. Im Nachhinein bereut er, die Journalistin in sein Zimmer gelassen zu haben, schliesslich sei die Frau bereits einschlägig vorbestraft.

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Karl Dall: «Ich habe sie nur einmal kurz angefasst, als ich sie sanft Richtung Tür zum Ausgang schieben wollte.»

Karl Dall: «Ich habe sie nur einmal kurz angefasst, als ich sie sanft Richtung Tür zum Ausgang schieben wollte.»

Keystone

«Nein, es war kein Beischlaf und es gab auch keine Gewalttat», meint der Komiker Karl Dall gegenüber der deutschen Boulevardzeitung «Bild». Dass die Solothurner Journalistin, welche ihn beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben, in seinem Hotelzimmer war, bestreitet er hingegen nicht.

Er habe stundenlang mit der ihr diskutiert, die Frau habe aber nicht bei ihm übernachtet. «Ich sollte mich dauernd bei ihr für abstruse Dinge entschuldigen», erzählt Dall. «Ich habe sie aber nur einmal kurz angefasst, als ich sie sanft Richtung Tür zum Ausgang schieben wollte.»

Bis er die Frau endlich aus seinem Zimmer bugsieren konnte, dafür habe er jedoch Stunden gebraucht. So sei es ihm erst in der frühen Morgenstunden gelungen, sie loszuwerden.

Interview im Hotelzimmer

Nach den Vergewaltigungsvorwürfen verlange die Frau nun von ihm, dass er ihr ein Haus am See kaufe und ihre Schulden begleiche. «Was bei Udo Jürgens und Jürgen Drews nicht geklappt hat, wollte sie sich von mir holen. Die macht das ja seit Jahren. Sie war als Stalkerin im ganzen Land bekannt, leider nur mir nicht», meint der 73-Jährige.

Sein Grundfehler habe darin bestanden, das Interview mit dieser Journalistin auf seinen Hotelzimmer zu machen. «Schliesslich ist die Frau einschlägig vorberstraft und musste bereits zwei schwere Urteile einstecken», hält Dall fest. (jvi)