Vorsicht
Mehr als halbe Million überwiesen: Solothurner wird Opfer von Anlagebetrügern

Ein Mann aus dem Kanton Solothurn ist kürzlich Opfer von Anlagebetrügern geworden. Er überwies mehr als eine halbe Million Schweizer Franken an verschiedene ausländische Bankinstitute.

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Die Anlagebetrüger kontaktieren ihre Opfer in der Regel übers Internet.

Die Anlagebetrüger kontaktieren ihre Opfer in der Regel übers Internet.

Keystone/AP/ELISE AMENDOLA

Beim sogenannten Anlagebetrug werden Personen – in der Regel im Internet – mit vermeintlich lukrativen Finanzanlagen geködert. Die Betrüger richten dafür eigene digitale Handelsplattformen ein, die auf den ersten Blick seriös und professionell wirken. Auf diesen Webseiten finden sich detaillierte Erklärungen zu den angebotenen Finanzanlagen sowie den möglichen hohen Renditen. Das Ziel der Betrüger ist, dass potentielle Opfer hohe Geldbeträge auf diesen Plattformen investieren.

Im Kanton Solothurn seien in den vergangenen Monaten mehrere Personen Opfer dieser Betrugsmasche geworden, teilt die Kantonspolizei Solothurn mit. Erst kürzlich habe ein Mann über eine halbe Million Schweizer Franken in eine digitale Währung investiert.

Die Täter hatten dem Mann im Zusammenhang mit digitalen Währungen profitable Investitionsmöglichkeiten vorgetäuscht. In der Annahme, eine hohe Rendite erzielen zu können, hat der Geschädigte dann den hohen Betrag an verschiedene ausländische Bankinstitute überwiesen.

«Die strafrechtliche Verfolgung der Täterschaft gestaltet sich äusserst schwierig», schreibt die Polizei weiter. Dies, weil sich die Täter meistens hinter mehreren ausländischen Scheingesellschaften und falschen Identitäten verstecken und kaum ermittelt werden können. «Im Zusammenhang mit verlockenden Anlageangeboten ist deshalb Vorsicht geboten», mahnt die Polizei. (pks)

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