Medienpreis Aargau/Solothurn
Preise für Serie «Frauen in der Landwirtschaft» und Corona-Berichterstattung von Kulturblog Zmitz

Die Gewinner, die ihm Rahmen des Medienpreises Aargau/Solothurn dieses Jahr ausgezeichnet werden, sind bekannt: Im Bereich Print, Online und Radio gehen die Preise in den Kanton Solothurn.

Lea Durrer
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Ein Teil der Serie «Frauen in der Landwirtschaft» handelte von Jasmin Besançon-Ramseyer, die eine Alpakazucht aufbaut.

Ein Teil der Serie «Frauen in der Landwirtschaft» handelte von Jasmin Besançon-Ramseyer, die eine Alpakazucht aufbaut.

Barbora Prekopová / Solothurner Zeitung

Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird bereits zum 23. Mal vergeben. Obwohl die festliche Feier zur Übergabe der Preise im Stadttheater Olten von Ende April auf den 6. September verschoben werden musste, wurden die Preisträgerinnen und Preisträger bereits jetzt erkoren.

Die Jury unter der Leitung von Jurypräsident Hans Schneeberger und den FachjuryleiterInnen Catherine Duttweiler (Print), Emanuel Freudiger (Foto), Lina Selmani (Online), Jürgen Sahli (Radio/Audio) und Oliver Kuhn (TV/Video) ermittelte aus über 100 eingereichten Beiträgen die jeweiligen Gewinner.

In der Sparte Print heisst die Siegerin Vanessa Simili, freie Journalistin aus Bern, mit der Serie «Frauen in der Landwirtschaft», erschienen in der Solothurner Zeitung.

In der Kategorie Online entschied sich die Fachjury, Fabian Gressly und Lucilia Mendes für ihren Solothurner Kulturblog ZMITZ zu ehren – für ihre Arbeit während Corona.

Der Medienpreis in der Sparte Radio/Audio geht an Nina Andrea Köpfer, Radio 32, mit ihrem Beitrag «Unter Jägern – Von Wild, Wald und Waidmannsheil». Der Beitrag wurde von ihr im Rahmen einer Diplomarbeit erstellt.

Die Auszeichnung in der Sparte TV/Video gewinnt Hanspeter Bäni, SRF. Sein Beitrag «Michell – Ein Leben auf der Achterbahn» überzeugte die Jury.

Der Gewinner des «Spezialpreises der Gottlieb und Hans Vogt-Stiftung für eine herausragende Recherche» ist Pascal Nater, Kanal K. Er gewinnt den Preis, der je nach Verwendung des Preisgeldes mit bis zu 10'000 Franken dotiert ist, für seine Radio-Serie «Die Giftmörderin von Suhr»

Pascal Nater im Podcaststudio.

Pascal Nater im Podcaststudio.

zvg

Die Jury der Kategorie Foto erhielt nur drei Eingaben und entschied sich, dieses Jahr keinen Preis zu vergeben.

Medienpreis Aargau/Solothurn

Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in den beiden Kantonen ansässigen Medienunternehmen sowie die Kantone Aargau und Solothurn ausgerichtet. Ziel des Preises ist die Anerkennung und Förderung der journalistischen Qualität in der lokalen und regionalen Berichterstattung der beiden Kantone, der in einer Zeit der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung immer mehr Bedeutung zukommt.