Regierung
Massnahmenplan 2021 zur Prävention häuslicher Gewalt verabschiedet

Die Prävention von häuslicher Gewalt steht weiterhin im Fokus des Kantons Solothurn: Der Regierungsrat hat den Massnahmenplan 2021 für das Gewaltpräventionsprogramm verabschiedet. Mithilfe verschiedener Massnahmen sollen Betroffene frühzeitig erkannt und unterstützt werden.

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KEYSTONE/DPA/MAURIZIO GAMBARINI

Der Kanton Solothurn wird auch im Jahr 2021 verschiedene Angebote und Massnahmen zur Prävention von häuslicher Gewalt umsetzen. Dazu hat der Regierungsrat den Massnahmenplan für das Jahr 2021 verabschiedet, wie aus einer Mitteilung der Staatskanzlei hervorgeht.

Die bisherigen Angebote zur gewaltfreien Konfliktlösung bei Kindern und Erwachsenen hätten sich bewährt und werden von der Bevölkerung gut genutzt. Mithilfe verschiedener Massnahmen sollen Fachpersonen und die Öffentlichkeit auch zukünftig für die Thematik sensibilisiert und über die vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote informiert werden. Weiter soll die Zusammenarbeit der involvierten Stellen verstärkt sowie die Vernetzung unter den Akteuren gefördert werden.

Die Umsetzung dieser Massnahmen erfolgt im Rahmen des kantonalen Gewaltpräventionsprogrammes 2019–2022. Das durch den Lotteriefonds unterstützte Programm soll die Früherkennung häuslicher Gewalt durch Fachpersonen fördern. Ausserdem hat es das Ziel, ein bedarfsgerechtes Beratungsangebot zu gewährleisten. (sks)