50 Jahre-Jubiläum
Massenkarambolage und gefährliche Drahtseile: Auf A1-Abschnitt gabs schon so manchen Horrorunfall

Diese Woche wird der Autobahnabschnitt zwischen Oensingen und Kriegstetten 50 Jahre alt. Ein Familienunternehmen ist in der 2. Generation bei Pannen und Unfällen vor Ort.

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Massenkarambolage im November 2003 in Oberbipp
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Über 60 Fahrzeuge fuhren ineinander
Massenkarambolage und gefährliche Drahtseile: Auf A1-Abschnitt gabs schon so manchen Horrorunfall
Der auf der Berner Fahrbahn getroffene blaue BMW mit Solothurner Nummern, dessen Fahrer 2002 in Kriegstetten schwer verletzt wurde. (Archivbild)

Massenkarambolage im November 2003 in Oberbipp

Tele M1

Am 26. Mai 2016 feiert der Autobahnabschnitt zwischen Oensingen und Kriegstetten sein 50-jähriges Jubiläum. 90'000 Fahrzeuge befahren diesen täglich. Mit Unfällen und Pannen muss dementsprechend gerechnet werden. Doch wer kommt in solchen Situationen zum Einsatz?

Der Abschleppdienst der Familie Schwägli rückt bereits in der 2. Generation bei Pannen und Unfällen aus. Seit der Eröffnung vor 50 Jahren besteht das Familienunternehmen.

Christoph Schwägli, Chef des Abschleppdienstes war bei der Autobahneröffnung junge 7 Jahre alt. Wie er gegenüber «Tele M1» berichtet, schlich er sich damals unbemerkt in den Abschleppwagen, um seinen Vater zu den Unfallstellen zu begleiten.

Unfälle hätten ihn schon immer magisch angezogen. In einer Kartonschachtel bewahrt er Bilder von Unfällen auf, die sich auf der Autobahn ereignet haben.

Auch wenn Schwägli von Unfällen fasziniert ist: Nach einem gravierenden Unfall mit den Tragödien vor Augen zu schlafen, sei nicht immer einfach, sagt er. «Die Bilder vergisst man nie und man sieht sie immer wieder». (nac)