Es war ein stürmischer 2. Advent. Das Sturmtief «Marielou» hat über die Schweiz und auch über den Kanton Solothurn geweht. Bei der Messstation in Gösgen ist am Sonntag einen Höchstwert von 86,4 km/h gemessen worden, das teilt «MeteoNews» auf Anfrage dieser Zeitung mit. In Grenchen hat es bei der Messstation einen Höchstwert von 82,44 km/h angezeigt. 

Mit dem Sturmtief sind auch kühlere Temperaturen gekommen.

«Marielou» brachte auch tiefere Temperaturen. Letzte Woche waren es noch zwischen 9 bis 12 Grad. Am Wochenende fielen sie auf 7 Grad – und sie sinken weiter. «Diese Woche wird es kalt», wie «MeteoNews» schreibt. Mitte der Woche wird es Temperaturen um den Gefrierpunkt geben, sagt der Wetterdienst voraus.

Am Samstag fiel oberhalb von 800 bis 1000 Metern auch Schnee. «In den höchsten Lagen im Jura hat es 5 bis 10 cm Schnee gegeben», wie «MeteoNews» mitteilt. Zwischen 1000 und 1200 Metern ist der Schnee liegen geblieben, jedoch ist die Menge zu gering, damit es fürs Schlitteln reicht. Für den Schlittelspass muss man sich also noch gedulden. Auf der Hasenmatt hat es am meisten Schnee gegeben, dort kann laut Angaben von «MeteoNews» 20 bis 30 cm liegen. 

Der Schnee wird voraussichtlich bis am Wochenende liegen bleiben, danach wird es wieder milder und der Schnee schmilzt weg. 

Wie es an Weihnachten aussieht, ist noch unklar. «MeteoNews» kann für diesen Zeitpunkt noch keine verlässliche Aussage machen. Jedoch zeigt der Trend nach dieser etwas kälteren Woche milde Temperaturen an. Ob es in diesem Jahr weisse Weihnachten im Kanton Solothurn gibt, steht somit noch in den Sternen geschrieben. (tom)