Ständeratswahlen

Marianne Meister soll verlorenen FDP-Sitz zurückerobern

FDP-Präsident Christian Scheuermeyer gratuliert der freisinnigen Ständeratskandidatin Marianne Meister.

FDP-Präsident Christian Scheuermeyer gratuliert der freisinnigen Ständeratskandidatin Marianne Meister.

Die Solothurner FDP will den vor vier Jahren verlorenen Sitz im Ständerat mit Kantonsrätin Marianne Meister zurückerobern. Die 124 FDP-Delegierten nominierten am Montagabend die Präsidentin des kantonalen Gewerbeverbandes einstimmig.

Im Kanton Solothurn ist am Montagabend der Startschuss zu den Ständeratswahlen 2015 gefallen – bei der FDP. Die 124 Delegierten der freisinnigen Kantonalpartei haben im Matzendorf einstimmig Marianne Meister (Messen) als Ständeratskandidatin nominiert. Sie war zuerst von den FDP-Frauen vorgeschlagen und dann auch von der FDP Bucheggberg unterstützt worden.

Die 52-jährige Gewerbeverbandspräsidentin soll versuchen, für den Solothurner Freisinn den vor 4 Jahren erstmals verlorenen Ständeratssitz zurückzuholen. "Marianne machts", so wird der Wahlslogan von Meister lauten.

Sie muss dabei allerdings gegen zwei Bisherige antreten, Pirmin Bischof (CVP) und Roberto Zanetti (SP), und dies mit Konkurrenz von der SVP, bei der sich Nationalrat Walter Wobmann um die Kandidatur bewirbt.

Meister ist seit 2007 Gemeindepräsidentin von Messen, seit 2009 Kantonsrätin und seit 2013 Präsidentin des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbandes (KGV). Beruflich führt sie das Lebensmittelgeschäft ihrer Familie in Messen. Sie ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. (cva/sda)

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