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Marianne Meister, eine «Macherin» als neue Präsidentin des KGV

Marianne Meister wäre die erste Präsidentin des KGV

Marianne Meister wäre die erste Präsidentin des KGV

Der amtierende KGV-Präsident Rolf Kissling tritt an der Delegiertenversammlung des KGV zurück. Als Nachfolgerin wird nun die Kantonsrätin Marianne Meister vorgeschlagen. Sie wäre damit die erste Frau an der Spitze des KGV.

Die Präsidentenkonferenz des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbandes hat am Mittwochabend die Nachfolge des zurücktretenden KGV-Präsidenten nominiert. «Einstimmig schlägt die Versammlung der Delegiertenversammlung die bisherige und glanzvoll wiedergewählte Kantonsrätin Marianne Meister aus Messen vor», wie der kgv mitteilt.

«Bereits an der Delegiertenversammlung im Jahr 2012» habe der amtierende Präsident Rolf Kissling angekündigt, dass er nach 15 Jahren an der Delegiertenversammlung 2013 sein Amt zur Verfügung stellen werde. Ende November 2012 wurden die Präsidenten der Mitgliederorganisationen aufgefordert, Nachfolger für Rolf Kissling zu nominieren. Dabei stellte man auch «klare Vorgaben», unter anderem wurde «ein Sitz im Kantonsrat» verlangt.

Nach den Kantonsratswahlen 2013 hat sich die bisherige und wiedergewählte Kantonsrätin Marianne Meister aus Messen «als klare Favoritin herausgestellt». Der Zentralvorstand habe am Mittwoch Nachmittag «mit Marianne Meister ein Gespräch geführt und sie dann zuhanden der Präsidentenkonferenz einstimmig» nominiert.

Eine «Macherin mit Herz»

Marianne Meister stamme «aus einem über 130 Jahre alten» Detailhandelsbetrieb in Messen. «Ihr Urgrossvater hat das Detailhandelsgeschäft übernommen und sie führt es zusammen mit ihrem Ehemann Ruedi Meister in der vierten Generation weiter. Der Betrieb bildet seit vielen Jahren Lernende aus», so der KGV in der Mitteilung. Marianne Meister engagiere sich im Kantonsrat, dem sie seit 2009 angehört, für die «Kerngebiete Gemeindepolitik, Gewerbepolitik sowie Bildung und hier vor allem Berufsbildung.» Sie ist seit 2007 auch Gemeindepräsidentin der Gemeinde Messen. In ihrem Plädoyer zeige sie sich «sehr motiviert, das Amt der KGV-Präsidentin zu übernehmen.» Sie bezeichnete sich als «Macherin» und auch als eine «Frau mit Herz».

Die Präsidentenkonferenz schlägt sie «der Delegiertenversammlung einstimmig zur Wahl vor.» Wie der KGV schreibt, würde damit dem Verein in seiner 111jährigen Geschichte zum ersten Mal eine Frau vorstehen. (mgt/mru)

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